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Des Säufers Abenteuer
Nach dreißig Bieren, Schnäpsen, einer Pizza seines Rausches froh,
wankte der Säufer auf das Klo.
Dort hat er die Entscheidung treffen müssen
wird erst gekotzt oder erst geschissen?
Im Halse würgt's, er hängt den Rüssel
deshalb in die Toilettenschüssel
und danach, als es hinten drängt
den Hintern über diese hängt.
Als es mit Kotzen weitergeht
er blitzschnell sich im Halbkreis dreht
so wirbelt er herum wie toll
bis die Toilettenschüssel voll.
Und er bewältigte das Dilemma
weil er geübt und clever war.
Doch trotzdem wurde er nicht froh
es war nämlich das Damenklo.
Die Kabinentür riß auf mit Zornesmiene
die lesbisch Klofrau Josefine
und mit der Klobürste brutal
führt Schläge sie in großer Zahl.
Und es kann nur nach hartem Ringen
dem Säufer dann die Flucht gelingen.
In der Kneipe, wo dieses geschehen
läßt er danach sich nicht mehr sehen.
Doch es gibt genug andere, und
so zecht heiter
der Säufer halt in diesen weiter
und sagt sich, solang er nicht aufhören möcht:
Von den dreißig Bierchen war halt eines schlecht.
Und Schuld ist an der Sauferei,
die Bosheit des Schicksals und die Umwelt, die sind es, die zwei.
Die Großen Alten
In den Abgründen zwischen den Galaxien sowie im Höllenpfuhl,
leben die Großen Alten, alle geil und pervers, lesbisch und schwul.
Sie haben Geschlechtsteile, uralt, riesig und voller Falten,
das sind die Schrecken der Großen Alten.
Wer ihnen in die Finger fällt ist in der größten Not,
sie rammeln ihn gnadenlos damit tot.
Sie hausen im Abgrund, in Wahnsinn und Grauen
man könnt ihnen grad in die Fresse hauen.
Junge, komm bald wieder
"Junge, komm'st bald wieder, bald wieder ins Haus,
Junge, geh'st nie wieder, nie wieder hinaus.
Bleib doch herinnen, in der Psychiatrie,
draußen zurechtkommen, wirst du doch nie
Nimm die Tabletten, die der Arzt dir verschrieb,
hör auf die Therapeuten, deren Rat dir noch blieb.
Bist zu kaputt und im Kopf nicht mehr klar,
hast keine Chance mehr ohne Selbsthilgegruppe, besonders AA."
Ich weiß noch wie das erste Mal ich in der Geschlossenen war
angeschnallt und unter Distra und es war mir schlecht und war im Kopf
nicht
klar.
Und als sie mich nach einer Woche dann entließen stand ein altgedienter
Pfleger an der Tür
und er legt den Arm mir um die Schultern und er sprach die Worte dann zu
mir:
"Junge, kommst bald wieder, bald wieder ins Haus,
hältst es doch draußen ohne Saufen nicht aus.
Landest hier wieder in der Psychiatrie,
trocken bleiben wirst du allein da draußen doch nie.
Willst eine Chance haben geh zu den Anonymen Alkoholikern hin
sonst wirst du scheitern, sonst hat das keinen Sinn."
Nach zwei Rückfällen habe ich auf diesen Pfleger dann gehört
und bin in den Meetings von AA verkehrt.
Heute bin ich trocken, komme nicht mehr in die Psychiatrie,
und wenn ich vom Meeting weggeh sagen sie:
"Junge, komm bald wieder, bald wieder hierher,
hier bist du richtig, wir mögen dich sehr."
Arwen und Aragorn
Arwen, die schöne Elfenkönigin
hatte nur immer Sex im Sinn.
Da bumste sie der Aragorn
die ganze Nacht von hint' und vorn
bis er im Morgengrauen erschöpft und krank
von Arwen und ihrem Lager sank.
Da sprach Arwen: "Ach, Aragorn,
ich bin enttäuscht von deinem Horn.
Jetzt bräuchte ich den Boromir
der stark und potent war wie ein Stier.
Doch haben ihn die Orks getötet
so dass er keinen mehr verlötet.
Der letzte Trost, den ich noch hab
das ist des alten Gandalfs Zauberstab."
Aragorn floh vor Arwens Liebesgier zu Rohans Reiterscharen
wo die Frauen weniger anstrengend waren
und sprach: "Erschöpfender als jede Schlacht
war für mich mit Arwen die Liebesnacht."
Die nymphomane Geisterfrau
In Passau ist eine Geisterfrau gewesen
Die war auf Sex total versessen.
Um Mitternacht mit viel Radau
Macht auf dem Marktplatz sie die Schau
Indem sie sich obszön entblößt
Und ruft: "Wo kommt ein Mann her, der mich stößt?"
Da kam ein Zombie angerannt
Der als wüster Feger war bekannt
Und rammelte die Geisterfrau
Bis sie statt weiß war blitzeblau.
Dann legte er sich in sein Grab
Und hobelt sich noch einen ab.
So geht's in Passau jede Nacht
Weil das den beiden Freude macht
Mit ihrem Sex- und Geisterspuk
Wovon sie kriegten nie genug.
Der Erzbischof von Passau spricht:
"Ad dominem gefällt mir dieses nicht
dass treiben es schamlos und ohne Reue
die beiden öffentlich, die Säue."
Doch trieben sie es fröhlich weiter
Er konnt es nicht verhindern, leider
Auch wenn mit Exkommunikation er droht
Sie waren sittlich zu verroht.
Werwolfweihnacht
Der Werwolf rennt bei Vollmond durch den Wald,
er brüllt, es wird der Arsch ihm kalt.
Im Försterhaus im Silberwald
Feiert Weihnacht mit Family der Förster Archibald.
Als sie versammelt um den Lichterbaum
Bricht ein der Werwolf in den Raum.
Er ruft: „Nix Stille Nacht, nix Heil’ge Nacht,
jetzt werd’ ihr alle umgebracht
und dienet mir als Weihnachtsschmaus.
Dann pack ICH die Geschenke aus.“
Als dieses dann also geschehn,
war der Werwolf so vollgefressen das er konnte kaum noch gehen.
Man sieht, dass die Bescherung in der Weihnachtsnacht
Nicht jedem gleichviel Freude macht.
Und nach den Feiertagen hört man nicht nur Werwölfe brommen:
„Verdammt, was hab’ ich zugenommen.“
Die Insel der lebenden Toten
1709: Es strandet Blackbeards Piratenschiff
bei einer Südseeinsel am brandungsumtosten Riff.
Mit Schätzen die Mannschaft sich rettet an Land
Auf die Insel die abseits aller Schifffahrtslinien liegt unbekannt.
Dann torkeln Gestalten wohl auf sie zu
Bleich, mörderisch, die fanden im Grab keine Ruh.
Des Houngans Zauber in schauriger Nacht
Hat Zombies, Untote aus ihnen gemacht.
Die Piratenhorde mit Säbel, Pistole und Beil
Kämpft Rücken an Rücken gegen das Zombie-Unheil.
Schaurig knurrend mit fletschenden Zähnen
Greifen an reißend die Untoten wie Wolf und Hyänen.
Manch Untoter fällt, den Schädel gespalten, in den Kopf geschossen,
doch abschreckt das nicht seine schaurig’ Genossen.
Blackbeards Mannschaft fällt, von den Zombies zerbissen,
und Blackbeard selbst wird zum Schluß niedergerissen,
es schießt ihm das Blut aus der zerbissenen Kehle
und mit ihm entflieht seine menschliche Seele.
Bald steht er dann auf, selbst ein Zombie geworden,
und lebt weiter auf der Insel voller Gier nach Fressen und Morden.
Der Vollmond mit bleichem Mörderlicht sieht
Wie Blackbeard mit den Zombies über die Insel zieht.
Und mit toten Augen starrt nach seinen glitzernden Schätzen,
die als Pirat er geraubt mit Mord und Entsetzen.
Doch vielleicht, irgendwann segelt ein Geisterschiff
Weg von der Zombie-Insel mit dem wellenumtosten Riff.
An Bord Käpten Blackbeard und seine Zombie-Piraten,
im Tod noch viel schlimmer als im Leben nun ihre Taten.
So segeln sie hin durch Sturm und Wind,
Gnade Gott allen Schiffen, die je ihnen begegnet sind.
Tigerjagd
Es schleicht der Tiger, dieser Schlimme,
durch den Dschungel voller Grimme,
den Brahmanen reißt er
den Unberührbaren beißt er
und wenn er gefressen hat, scheißt er.
Ohne Rettung, ohne Gnade,
frißt er dich von Kopf bis Wade.
Bist du erst im Tiger drin
ist eines sicher - du bist hin.
Dieses war des Tigers Sinn.
Bis dann kommt ein English-Lord
den empört der Tigermord
mit Treibern und mit Flinte groß
zieht zur Tigerjagd er los
um umzubring' den Tiger bos.
Eine Ziege wird als Köder angebunden
meckert Meckmeck viele Stunden
bis der Tiger angeschlichen
Treiber hat den Dhoti (Lendenschurz) voll gestrichen
English-Lord ist nicht gewichen.
Flinte geht jetzt los, KrachBumm,
Hurra, fällt der Tiger um?
Nein, der Lord hat unverdrossen
ihm den Schwanz nur abgeschossen
schaut wie Pudel nun begossen.
Ohne Schwanz der Tiger flieht,
weiter geht das Mörderlied.
English-Lord nach Hause reist,
nur Tigerschwanz als Trophäe vorweist
was ihn nicht begeistert meist.
Leider hat er Pech gehabt
Tiger ist davongetrabt.
Ohne Schwanz im Dschungel jetzt
noch mehr Menschen er zerfetzt
weil er sich fühlt diffamiert und tief verletzt.
Jetzt hat er erst recht 'nen Grund,
welcher jedem, einleucht, und,
wenn man dir den Schwanz abschießt,
dieses auch dich sehr verdrießt
wenn es erst wehtut und dann fort er ist.
Vampir I
Der Vampir durch die Lüfte fliegt
wobei er einen Ständer kriegt
es juckt ihn auch sein Beißezahn
fliegt er an eine Schöne ran.
Vampir II
Der Vampir seinen Blutsaft trinkt
und sehr aus Hals und Hintern stinkt.
Der Disco-Queen gefällt das nicht,
weshalb sie "Alter, verpiß dich!" spricht
Tumbaz
Crumm 1 - Jagd nach dem magischen Pisspott
Der Fantasy-Held Tumbaz Crumm
war bärenstark und ziemlich dumm.
Er hatte Muskeln wie aus Stahl
und einen Penis wie ein Pfahl.
Er stammte aus dem eisgen Norden
und war von Schneeaffen großgezogen worden
und als er diese dann verließ
er auf den Magier Kaésfus stieß.
Der lehrte ihn das Schwert zu führen.
und sich zu unterscheiden von den Tieren.
Doch dann kriegten die beiden Krach
und Tumbaz legte den Kaésfus flach
er haut ihm einfach ab den Kopf
und brachte damit um den Tropf.
Dann zog als Abenteurer und Söldner er umher
durch alle Lande kreuz und quer
bekämpfte Ungeheuer und Dämonen
stand auf dem Schlachtfeld und vor Thronen
bis in dem Königreich Brimboriam
er als Gatte der Königin Strammasch niederkam.
Nachdem er diese totgevögelt
der Tumbaz Crumm zu den Nebelinseln segelt
wo auf dem Inselkontinent Condomia
der Pisspott der Macht des Priesterkönigs D'höner Kheb-Ab verborgen war.
Dort durch den Dschungel haute sich
und durch uralte geheimnisvolle Städte klaute sich
der Tumbaz Crumm mit seiner Gefährtenschar
von der bald nicht mehr viel übrig war.
Sie kämpften mit geflügelt Wesen
machten mit Riesenaffen nicht viel Federlesen
und schließlich bei dem Stamm der Riesenhoden-Kannibalen
endeten Tumbaz' Gefährten im Kochtopf unter Qualen.
Tumbaz jedoch gelang die Flucht
mit einer rothaarigen Sklavin, einer echten Wucht
ihr Name, der war AEngespalte
und sie war ganz eine scharfe Alte.
Und dann, in einer Ruinenstadt
Tumbaz Crumm den Krakenthron des D'höner Kheb-Ab gefunden hat
unter dem der magische Pisspott der Macht stand
den ohne Müh' nach dem Geruch er fand.
Die Inschrift lautet: "Wer je in diesen Pisspott pisst
der Herr von allen guten und bösen Geistern ist
in der Diesseits- und der Jenseitswelt
tun sie dann das, was ihm gefällt."
Als Tumbaz den Pisspott nehmen wollt
der Boden bebt, ein Donner grollt
und es erschien ein Riesendrachen
der wollt den Helden alle machen.
Ein fürchterlicher Kampf entbrennt
nach dem man den Tumbaz den Sieger nennt.
Der Pisspott war gefüllt mit Drachenblut
und Tumbaz pinkelte hinein mit Wut.
Sofort erschienen Feen und Geister
und nannten unsern Helden Meister.
"Erlöst hast du das Feenreich,
und bist jetzt unser König gleich."
Das war die allergrößte Tat
die je ein Held vollbringet hat.
Der Tumbaz Crumm saß auf dem Thron
und AEngespalte hat die Königinnenwürde nun durch ihn als Lohn.
Kartoffelschäler hieß des Heldenkönigs Schwert,
und Klumphuf nannte sein Pfer
Der magische Pisspott, der hieß Alarich
er war aus Gold und Elfenbein und stank fürchterlich.
Und später, als Atlantis unterging
Schwamm auf den Wellen rum das Ding.
Tumbaz
Crumm 2 - Der
Verlust des Magischen Pisspotts
Als König Tumbaz einst besoffen war
somit im Kopfe nicht mehr klar
verwechselt er den Pisspott der Macht mit dem Abort
weil er nicht mehr rechtzeitig gelangt zu diesem Ort.
Es blitzte, donnert, dann erschien ein Geist
der Tumbaz furchtbar an seinen Eiern reißt
und schrie: "Der Pisspott der Macht ist nur zum Pissen.
Du aber hast hineingeschissen!
Die Geister sind zutiefst empört
weil sich solcher Frevel nicht gehört.
Als Herr der Welt bist du gekündigt
nachdem du derart hast gesündigt."
Er trat ihn in den Arsch sogleich
Tumbaz flog aus dem Feenreich.
Am Straßenrand von Aeigollium wachte auf der Herr der Welt
und sich den dröhnend Schädel hält.
Ein einfacher Abenteurer und Söldner war er wieder
der vorher war der Welt Gebieter
und seine Königin AEngespalte
blieb in dem Feenreich Nasboria, die Alte
als Gattin von dem Elben Legolar
der im Fliegen zum Geschlechtsakt fähig war.
Der Tumbaz aber guckte dumm
zog wieder in der Welt herum
Er zog die Lehr' aus der Geschicht:
Den Magischen Pisspott der Macht mißbrauche nicht.
Seine Geister, wenn sie einmal angeschissen
wollen sonst von dir nie mehr was wissen.
Tumbaz Crumm
3 - Revolte in Freybyria
Als Tumbaz nach Freybyria kam
ihn König Schnorr in seine Dienste nahm.
Zum Hauptmann der Palastgarde bracht es schnell
Held Tumbaz, dieser wüst Gesell.
Bis bei einer Palastrevolte
Lumpus Phufluis König werden wollte.
Held Tumbaz Crumm beteiligt sich
und tötet den Tyrannen Schnorr mit seines Schwertes Stich.
Sein Lohn für diese Hilfe war
Schnorrs Favoritin Vulva Rot-Shamharia.
"Freybyrgesichter!", rief dann gleich,
Lumpus - "Ich bin der neue King im Reich.
Die Steuern werde ich erheben,
ihr sollt mir das Zehnfache geben."
Dies Tun den Tumbaz sehr verdroß
und er erschlug Lumpus im Königsschloß.
Schielte selbst nach Freybyrias Thron
und wollt die Königskron als Lohn.
Doch war er nicht so ganz toll klug
und fürchtet daher Lug und Trug.
Da sprach zu ihm der alte Wutz der Weise:
"Wenn du doof bist, mein Sohn, ist alles Scheiße.
Willst haben und behalten du die Königskrone
brauchst du den Spucknapf der Weisheit zweifelsohne
der sich an der Küste der Toten findet
wo der Styx in den Popocatepetl mündet."
Darauf bemannte Tumbaz gleich ein Schiff
und segelt um das Höllenriff
zur Totenküste im Land der Schwarzen hin
den Spucknapf der Weisheit hatte er im Sinn.
Die schöne Vulva ihn begleitet
die er fünfmal am Tage reitet
und war der Weise Wutz dabei
als der Ausguck meldet mit Geschrei:
"Wir sind am Ziel im Land der Toten
eiskalt weht es mir um die Hoden."
Wie es dann weiter ist gewesen,
kann man im nächst Gedichte lesen.
Tumbaz Crumm 4 – Die Vampire von Saggrattos
Sein Schiff dann an der Totenküste strandet
Und Tumbaz mit seiner Mannschaft landet
Wobei Vulva Rot-Shamharia fast ersoff
Und dem Weisen Wutz das Wasser aus dem Barte troff.
Am Felsenstrand sprach Wutz der Weise:
„Die Landung, das war große Scheiße,
das ist der Weisheit letzter Schluß
und was ich dazu sagen muß.“
Wo der Styx in den Popocatepetl mündet
Tumbaz mit seiner Mannschaft die Felsenhöhlen findet
Der alten Stadt von Saggrattos
Wo außer Schakalsgeheule scheint’s nichts los.
„Wo ist der Spucknapf der Weisheit nun?“
fragt Tumbaz. „In einer Höhle muß er ruhr“,
entgegnete ihm Wutz der Weise
„und wenn er’s nicht tut, ist es Scheiße.“
Nun kamen bleiche Vampire aus den Höhlen
Wollten der Menschen Blut und Seelen
Und einer, der noch nicht ganz frei von Lust
Biß Vulva statt in die Kehle in die Brust.
Die Schöne schreit, es spritzt das Blut,
und Tumbaz schwang sein Schwert mit Wut.
Er haute den Vampir in zwei Teile
Doch dieser stand wieder auf ganz ohne Eile.
Und jedesmal, wenn Tumbaz haute einen nieder
Erhob sich dieser Bursche nieder.
Das Spiel gefiel dem Helden nicht
Weshalb er dann ins Herze sticht.
Alsdann zerbröseln die Vampire
Wobei sie schreien wie die Stiere.
Leider war Tumbaz’ Mannschaft da schon ausgesaugt und mausetot
Der Kapitän ließ seinen letzten Furz im Abendrot.
Vulva und der Weise Wutz, die lebten noch
Als die Dunkelheit über die Höhlensiedlung kroch.
Mit einer Fackel drangen ein
Tumbaz, Wutz und Vulva in die Höhlen dann zu drein.
Mit seinem Gehstab pfählt der Weise
Einen uralten Vampir mit großen Fleiße
Und schließlich öffneten sie den Sarg
Welcher tief im Bergesinnern den Spucknapf der Weisheit barg.
Ein mumifizierter Vampirkönig hielt ihn fest
Die Fackel steckte ihn in Brand, gab ihm den Rest.
Die Mumie durch das Dunkel rennt
Wobei ihr sehr der Kittel brennt.
Als Tumbaz reinspuckt, kam aus dem Napf ein Geist
Der ihn als seinen Herrn und Magister aller Weisheit preist
Und ihn nach der Lösung der Welträtsel fragt
Was Tumbaz nun nicht sehr behagt.
„Was fragst du mich?“ fragt er den Geist.
„Du bist es doch, den man als die Krönung aller Weisheit preist.“
„Ich?“ fragt der Geist. „Das kann nicht sein.
Dann ginge ich doch nie in einen Spucknapf rein.
Du glaubst doch nicht, wenn ich was könnt und etwas wüßte,
ich dann in einem alten Spucknapf hocken müßte.“
Und also murmelt Wutz der Weise:
„Verarscht hat man uns, so ´ne Scheiße!“
Und Vulva sagte: „So ein Schwindel,
hereingelegt hat uns und viele andere das Vampirgesindel.
Mit der Legende vom Spucknapf der Weisheit und von großen Schätzen
Lockten sie sich Opfer an, an ihrem Blut sich zu ergötzen.“
Wirklich, der Spucknapfgeist war eine arme Sau,
er wußt sehr wenig, und das äußerst ungenau.
Er war für gar nichts zu gebrauchen,
man konnt ihn in der Pfeife rauchen.
Das Höhlenlabyrinth verließen nun enttäuscht die drei,
den sogenannten Spucknapf der Weisheit samt den Geist dabei.
„Was tun wir nun?“ fragt Wutz der Weise.
Vulva schlug vor ins Landesinnere eine Reise.
Dem stimmten Wutz und Tumbaz zu
Und danach legt man sich zur Ruh.
Und Tumbaz sprach: „Ein Satz mit X,
der Spucknapf der Weisheit, der taugt nix.“
Tumbaz Crumm 5 – Die Trennung der Gefährten
Im Spucknapf der Weisheit wohnt ein Geist
Welchen man den Alten Dödel heißt.
Nachdem die Vampire von Saggrattos bezwungen
Hat Tumbaz diesen nun errungen.
Und zog mit ihm und seinen Gefährten
Ins Landesinnere des Inselkontinents Vaermerden.
Durch Urwald und Bergland zogen die Drei
Den Spucknapf mit Dödel, der nichts wußt, mit dabei
Um das Reich Stinkoban zu erreichen
Das reich und mächtig ohnegleichen.
Doch leider gab es einen Kummer –
Vulva wollt stündlich eine Nummer
So dass sie kaum vom Flecke kamen
Und der Held Tumbaz verlor viel Zeit, Kraft und Samen.
Der Weise Wutz darüber grollt
Besonders, weil Vulva mit ihm nicht wollt
Sondern nur mit Tumbaz, der ein Held war, muskelstrotzend,
vor Kraft, Potenz und stattlich protzend.
Nichts half dem Wutz sein weißer Bart –
Die Schöne war in Tumbaz halt vernarrt.
„Beim Gotte Gorm“, sprach Wutz der Weise,
„sie mag mich nicht, das find ich Scheiße.
So ist der Weisheit letzter Schluß
Dass ich halt onanieren muß.“
Und wenn Tumbaz und Vulva ihre Sexgier kühlten
Der Weise Wutz und der Geist aus dem Spucknapf Karten spielten.
Worauf der Spucknapfgeist, der Alte Dödel,
rief: „Wart mit dem Orgasmus, Mädel,
bis ich ausgespielt mein tolles Blatt
und mach damit den Wutzen platt.“
Es hat der Spucknapfgeist gemein betrogen
Dem Weisen Wutz das letzte Hemd glatt ausgezogen.
Bis endlich Wutz der Weise spricht:
„Hört alle her, so geht das nicht!
Wir kommen nie an unser Ziel
Bei soviel Sex und Kartenspiel.
Drum, Tumbaz, höre meine Bitte,
mach nicht länger mehr Stöße als Schritte.
Ich als der Weise sag mit Recht und Fug –
Zweimal am Tage ist genug.
So stehts im Buch von Askalon geschrieben
Wo man verstand was von dem Lieben.“
Es sah der Held dies ein sodann
Und endlich langten sie in Stinkobias Hauptstadt Klobum an
Wo auf dem Markt von dieser Marmorstadt
Tumbaz Vulva auf dem Markt an einen Haremseinkäufer verscheuert hat.
Er hat vorher nicht viel gefragt,
doch war’s so, dass ihr’s teils behagt
weil sie es sehr anstrengend fand
mit Tumbaz zu ziehn umher im Land.
Tumbaz sich dann von Wutz dem Weisen trennt
Den er wie den Spucknapfgeist Dödel Freund und Bruder nennt.
Auch Vulva weint zum Abschied sehr
Weil Tumbaz nahm sie nochmal her.
Und so zog wieder ledig, froh und heiter,
der Held zu neuen Abenteuern weiter.
Mit neuer Rüstung, Pferd und Schwert
Mit der Kohle für Vulva gekauft, so wie’s sein Herz begehrt.
Wutz sprach: „Es ist der Weisheit letzter Schluß
Dass man sich auch mal trennen muß.
Willst du von Wutz dem Weisen Rat,
Tumbaz, er tot oder lebend immer diesen für dich hat.
Ich segne dich, ich sehe dich als Sohn.
Und nun, jetzt schere dich davon!“
Die Tränen rinnen in den Bart des Alten
Er konnte nicht zurück sie halten.
Den Spucknapf der Weisheit behielt der Weise Wutz
Und zog daraus so seinen Nutz.
Wenn er in diesen Spucknapf spuckt
Der Geist Dödel heraus gleich guckt
Und beantwortete alle Fragen
Wie Wutz es interpretierte mit Behagen.
Mit dem Orakel, das er so erfunden,
hat der Weise Wutz die Pleite überwunden.
So lebte er in Reichtum und in Freude
Bis steinalt erst er ward des Alterstodes Beute
Den Spucknapf der Weisheit nahm er mit ins Grab
Und zudem seinen Wanderstab.
Als Grabinschrift, da war zu lesen:
„Hier ruht der, der der Weise Wutz gewesen.
Mit seinem Geist, dem Alten Dödel,
der sein Orakel war, kein Blödel.
Oh Wanderer, gedenke sein,
hast du kein Wasser, saufe Wein.“
Tumbaz zu der Zeit König war,
brauchte Wutz später noch einmal, klar.
Leser, gedenk des Weisen Wutz
Und zieh aus seinem Beispiel Nutz
Und sei auf deiner Lebensreise
Genauso klug wie Wutz der Weise.
Tumbaz Crumm 5 a –
Freybyria in Gefahr oder Tumbaz und die Sexamazone Labia Majora
Nach Freibyria zurückgekehrt,
König Tumbaz für ´ne Weile an den Nagel hängt sein Schwert.
Er legt sich einen Harem zu,
trieb Sex und ritt zur Jagd in Ruh.
So hatt’ er eine schöne Zeit
Doch bald schon droht ihm Gefahr und Leid.
Weil aus dem Amazonenreiche Sexoman
Rückte die Königin Labia Majora mit ihrem Heere an.
Die wilden Weiber zogen an in großen Scharen
Wobei auch Ungeheuer und Dämonen waren.
Und wilde Sexorgien feierten sie
Und trieben es mit Dämonen, Mensch und Vieh.
Sogar die Elefanten und Gorillas rannten,
wenn sie die wilde Labia und ihr wüstes Heer erkannten
und bargen sich im Urwald und in Höhlen in der Erden
um nicht erwischt, vergewaltigt oder aufgefressen zu werden.
Die Dörfer und und Städte waren männerleer
Wenn zog vorbei das Amazonenheer.
Und welches männlich Wesen oder Tier nicht schnell genug auf einen Baum
geklommen
Ward von den Amazoninnen als Sexsklave und Beutestück genommen.
Es hat die wilde Labia sich in den Kopf gesetzt
Dass sie mit Tumbaz Crumm sich in dem Bett ergötzt.
Weil man ihr Wunderding’ von seiner Manneskraft erzählt
Sodass sie es dann wissen wollt und sie Verlangen quält.
Tumbaz erwog, in seinem Harem sich vor ihr verstecken,
doch tät das seine Heldenehr beflecken.
Und er, den niemals noch ein Feind geschreckt
Von Labias Sexgier war er ganz verstört, erschreckt.
Da riet ihm seine Lieblingskonkubine Flotta Dreier:
„Stell dich doch ihr zum Kampf mit deinem Heer, zum Geier.“
„Oh Flotta, furchtbar ist das Amazonenheer.
Wir können ziehn zur Schlacht, doch wiederkehren werden wir nicht mehr.“
„Dann ruf zu Hilf und frag um Rat den Weisen Wutz,
und ziehe aus der Freundschaft und dem Bündnis mit ihm Nutz.“
So ward der Geist des Weisen Wutz beschworen,
der gleich erschien und zog den Tumbaz an den Ohren.
„Was störst du meine selig Ruh in meiner Grabespyramide,
nur weil zu schwach du mit dem Schwert und Gliede?
Du Nichtsnutz, feiger Sack, wie kannst du wagen,
den Weisen Wutz vom Jenseits herzurufen jetzt in diesen Tagen?
Und kommst du mir mit so ´nem Scheiß.
Du Blödmann du, der ohne mich nichts weiß.“
Der Spucknapfgeist, der Alte Dödel, zischte:
„Der Tumbaz weiß nicht viel und wenn’s drauf ankommt nischte.“
„Das muss ich mir nicht sagen lassen“,
sprach Tumbaz Crumm zum Oberpriester. „Schicke weg die trüben Tassen.“
Worauf der Weise Wutz dann eingelenkt,
und Tumbaz sein Gehör und seine Gnade schenkt.
Als er’s gehört sprach Wutz der Weise:
„Mein Freund, du sitzt mal wieder in der Scheiße.
Das Amazonenheer ist dir zu stark,
Und Labia Majora macht dich beim Sex zu Quark.
Ich kann dir eins nur raten, hol das Schwert der Macht
Dann kannst besiegen du das Amazonenheer und schicken in des Todes
Nacht.
Es wird auf der Insel Watzenborn bewacht von einem grimmig Drachen
Der Flammenfürze lassen kann und Feuer speit und solche Sachen.“
Drauf fuhr Tumbaz den Fluss Doppelkorn hinab von seiner Hauptstadt
Schampuus bis zum Großen Meer
Besorgte sich ein Schiff und stach in See und eilt sich sehr.
Er umsegelte das Horn der Blondinengöttin Doofegunt
An der Südspitze des Kontinentes Macdonal und kam dann nach Krummehund.
Wonach die Insel Watzenborn
Am Horizont zu sehn war vorn.
Dem Drachen stellte er sich dort gleich zum Kampf
Erschlug ihn auch, trotz Feueratem, Flammenfurz und Giftesdampf.
Jedoch verrostet und vergammelt war das Schwert der Macht
Unbrauchbar glatt, dahingegangen seine Pracht und Kraft.
Da holte Tumbaz den herbeibeschworenen Weisen Wutz,
zog ihn am Bart und nannte ihn Nichtsnutz.
„Ja“, sprach der Weise Wutz, „das konnte ich nicht wissen.
Vor dreitausend Jahren, als ich’s zuletzt gesehn, war es noch gut, jetzt
sind wir angeschissen.
Das Schwert der Macht, es ist ein Satz mit X
- das nimmt nur noch ein Alteisenhändler, und sonst taugt es nix.
Es spricht das Orakel
Es war ein Debakel.
Der Weg war umsonst, war er auch gefährlich und weit,
ja, mir fällt da auch nichts mehr zu ein, alter Freund, tut mir Leid.“
Darauf meinte Tumbaz: „Ich sag dir’s genau,
du solltest nicht Weiser Wutz heißen, sondern Dumme Sau.“
Das hat den Weisen Wutz gekränkt,
und seine Freundschaft zu Tumbaz eingeschränkt.
Da meldete sich der Spucknapfgeist, der Alte Dödel,
und sprach: „Ihr haltet mich zwar für ´nen Blödel,
doch jetzt hab’ ich das, was von euch keiner hat:
Ich hab’ einen Tipp, ich weiß einen Rat.
Genau auf dieser Insel hinter dem hohen Berg
Da wohnt ein alter Kumpel von mir, ein Zwerg.
Er könnte der Richtige für euch sein.
Das rostige Schwert, schmeißt es weg oder mottet es ein.“
So zogen die Drei zu des Zwergen Haus,
und kam dieser klein, krüppelig und mit sechs Meter langem Barte heraus.
„Habt ihr den Drachen erledigt, das wäre nett.
Dann habt ihr bei mir einen Stein im Brett.
Weil der Drache mich lange festhielt zu seinem Nutzen,
mit meinem Bart musste ich seinen Hintern putzen.“
Als er von Tumbaz’ Problem hört winkt er und lacht:
„Keine Sorge, mein Freund, ich habe das, was deine Sorgen zunichte
macht.
Denn wisse, unter welchem Namen ich bin bekannt:
Ich werde Riemus Viagrar genannt.“
Damit hob er den langen Bart,
der ein Riesenglied verbarg von solcher Art
dass Tumbaz klappt das Kinn herunter,
als anstaunte er dieses Wunder.
„Mit meiner Tarnkappe unsichtbar gemacht,
geh ich mit dir zu der Amazone zur Liebesnacht“,
so sprach der Zwerg, „und es trifft sich gut.
Ich hatt’ lang keinen Sex, hab’ Hormonstau und bin voller Glut.“
Worauf sie dann das Schiff bestiegen
Die Rückreise nach Freybyria hinter sich zu kriegen.
Als sie dort endlich angelangt,
die Hauptstadt schon belagert war, das Amazonenbanner prangt.
Und auf der Hauptstadt Wällen, da stand Flotta Dreier,
hielt Ausschau, und sie rief: „Wo bleibt mein Alter denn, zum Geier?“
So ritt denn Tumbaz mit dem Weisen Wutz mit seinem Spucknapf und dem
Wanderstab ins Heerlager der Amazonen
Und stellt sich Labia Majora ihr beizuwohnen.
„Verschone meine Hauptstadt, wildes Weib,
so werde ich beackern deinen Leib.“
Die Amazonenkönigin, zwei Meter groß, ein strammes Weib,
mit Riesenbrüsten, strammem Hintern, kräft’gem Leib,
mit einem Lustschrei, als sie Tumbaz sieht,
packt ihn und zieht ihn ihr Zelt an seinem Glied.
Unsichtbar folgt ihm Riemus Viagrar,
der unter seiner Tarnkappe verborgen war.
Der Weise Wutz stützt sich auf seinen Wanderstab
Und sprach zum Alten Dödel: „Schaun mer mal und wart mer ab.“
Doch war das nicht so einfach, den den Weisen Wutzen,
packten sexgierige Amazone an seinem Barte ihn sexuell auch zu benutzen.
Da half ihm kein Protest und kein Geschrei,
er war dann kräftig mit dabei.
Nur von dem Spucknapfgeist wollte keine was, dem Alten Dödel,
weshalb er sehr verdrossen in dem Napfe sprach: „Da bin ich wieder mal
der Blödel.
Eh man sich’s verguckt,
kriegt man in den Napf reingespuckt.
Ein Scheißleben ist sowas als Spucknapfgeist.
Aber immer noch besser als Geist im Nachttopf, wo jeder reinscheißt.“
Im Zelt die Amazonenkönigin splitternackt und voll Liebesgier
Den Helden Tumbaz packt und ruft: „Jetzt sei wie ein Stier.“
Worauf Tumbaz macht seine Augen zu,
zeigt mit den Fingern zwei Hörner am Kopf und ruft schallend „Muh!“
Worauf die Amazone höhnisch lacht:
„Das reicht nicht, mein Guter, jetzt zeig deine Pracht.“
Es ächzt das Bett, hoch geht es her,
in vielen Stellungen, es will die Amazon immer mehr.
Doch dann, als Tumbaz ist ermattet,
macht sich der Zwerg ans Werk und die Amazone begattet.
Und laut schreit Labia Majora,
als sie Riemus Viagrars Riesenglied spürt: „Was hab’ ich da?“
Worauf Tumbaz Crumm spricht mit einiger Schärfe:
„Alte, das ist meine Einsatzreserve.“
Und schaut er dann in guter Ruh
Der Amazone und dem Riesenriemenzwerge zu.
Es rammelt der Zwerg, und es flattert sein Bart,
die Amazone findet das sehr apart.
Drei Tage und Nächte später entringt sich ihrem Mund:
„Hör auf, nichts geht mehr, ich bin überall völlig wund.“
Worauf dann Riemus Viagrar,
verlangt zum Weitermachen nach ihrer Garde war.
So warden Tumbaz und sein Reich gerettet,
durch einen Zwerg, der zu der wüsten Amazone sich gebettet.
Die Amazonen zogen ab,
keine Gefahr es dann mehr gab.
Riemus Viagrar, den Labia Majora als Gatten hat begehrt,
nahmen sie mit, er erhielt einen Tempel gebaut und ward als
Fruchtbarkeits- und Potenzgott geehrt.
Und Tumbaz blieb in seinem Reich,
der Weise Wutz kehrte zurück in seine Grabespyramide bald und gleich.
So wär` am Ende alles gut,
doch Tumbaz` behielt ein Trauma weg und kam stets in Wut,
wenn jemand hinter seinem Rücken sprach,
im Bett sei er gegen den Zwerg Riemus Viagrar nur zweite Wahl und
schwach.
Als Flotta Dreier mal im Träume „Riemus“ seufzt warf er sie raus,
und damit ist nun diese Story aus.
Tumbaz Crumm 6 – Das Holzbein des Lichtgotts
Zu bieten bösen Geistern Trutz
Zog König Tumbaz hin zum Grab des Weisen Wutz
Der mumifiziert in seiner Grabkammer saß
Und Porno-Pergamentrollen las.
Als Tumbaz ihn sprach an sodann
Er diese Antwort hören kann:
„Was willst du denn in meinem Grab, Barbar,
dem ich im Leben Freund und Begleiter war?
Als Mumiengeist fühle ich mich wohl –
Jetzt störst du meine Ruhe, toll!“
Und der Geist des Spucknapfs der Weisheit, der Alte Dödel
Rief Tumbaz zu: „Verpiß dich, Blödel!“
„Oh, Weiser Wutz“, Held Tumbaz spricht,
„versag mir deine Hilfe nicht.
Es stürmen gegen meinen Thron
Die Horden der Finsternis des Alten Reiches Acheron.
Mein Königreich Freybyria
Ist in der allergrößt Gefahr.
Die ganze Zivilisation ist von den Mächten der Finsternis arg bedroht,
oh, helfe uns in dieser Not.“
Die Mumie strahlt nun helles Licht
Und ihre Stimme herrlich spricht:
„Dazu sag ich dir, Wutz der Weise,
mein Freund, du steckst tief in der Scheiße.
Es sagt mir der Gestirne Konstellation
Man hat dich bös’ am Arsche schon
Und wenn nicht grad geschieht ein Wunder
Geht alles Gute mit dir unter.
Doch kann ich dir ein Mittel senden
Den Kampf noch siegreich zu beenden:
Das Magische Holzbein des Lichtgotts Osram Hodenpyl.
Das bisher noch entschied ein jedes Kampfgewühl
Zwischen den Dämonen, die im Abgrund hausen
Und den Lichtgöttern, die durch die Multiversen sausen.
Das Holzbein schmücken die Kristalle der Macht
Die Urstoff aller Sonnen sind gemacht.“
Und auf des Weisen Wutzen Zauberspruch
Erschien das mit Juwelen besetzte Holzbein auf dem modrig Altartuch.
„Nimm es“, so sprach der Weise Wutz,
„und ziehe daraus deinen Nutz.“
In Freundschaft schieden nun die beiden
Tumbaz tat gleich nach Hause reiten
Und mit dem Holzbein des Lichtgotts Hodenpyl
Sammelte er um sich der Krieger viel.
Und in der Ebene von Slibowitz seine Heerschar stieß
Auf das Heer der Finsternis unter dem Geist des Lumpus Phufluis
Der aus der Hölle auferstanden
Zu machen Tumbaz und die Mächte des Lichts zuschanden
Der große Zauberer Stinkbog stand ihm dabei bei
Und Lutzifer, Herr der Finsternis, das war’n die Drei
Und außer noch dem Lutzifer
Kämpft mit dessen Höllengattin Wutzifer
Mit finsterer Dämonenschar
Denen ein Heer von Wilden Menschen zugesellt noch war.
Es tobt die Schlacht drei Tage lang
Tumbaz das Holzbein des Lichtgotts schwang
Und haute mit dem Götterbein
Stinkbog und Phufluis den Schädel ein.
Als noch gewaltig groß der Geist vom Weisen Wutz erschien
Mußten Lutzifer und Wutzifer in den Abgrund fliehn
Weil die Lichtgötter auch noch erschienen
Und hauten auf die Fresse ihnen
Mit Blitzen und mit Weißmagie
Denen nichts konnt widerstehen nie.
Gegen die Wilden Menschen gewann des Tumbaz Heer
Und jagt davon sie kreuz und quer.
Somit gewannen die Mächte des Lichts den Großen Krieg
Und König Tumbaz war der Sieg.
Er holt sich wieder Flottebiene
Und feierte mit froher Miene,
bestieg mit ihr abermals Freybyrias Thron
und schenkt sie ihm dann einen Sohn
der wurde, was aus alten Schriften ist bekannt
nach dem alten Freund und Weisen Tumbaz Wutz genannt.
Der Lichtgott Hodenpyl erhielt sein Bein zurück
Und schnallt sich an erfreut das gute Stück.
Der König Tumbaz aber saß
Auf seinem Thron und soff und fraß
Zum Schluß war er drei Zentner schwer
Und schnarcht nachts wie ein ganzes Heer.
Damit ist fast die Saga um
Vom großen Fantasy-Helden und König Tumbaz Crumm
Und seinem Freund, dem Weisen Wutz,
der Menschheit Freund und Schild und Schutz.
Tumbaz
Crumm 7 - Die letzte Fahrt des Tumbaz Crumm
Als König Tumbaz alt geworden
Kam eine Botschaft aus dem Norden
Von seinem alten Freund, dem Geist des Weisen Wutz
Dass er noch einmal bieten sollt den Dämonen Trutz.
„Jenseits des Ozeans ist ein Land,
Aztekia wird es genannt
Wo schreckliche Dämonen wohnen
Die fressen Menschen anstatt Bohnen.
Nur du kannst dort das Unheil wenden
Und diesen Schrecken wohl beenden.
Komm, segle hin, wir machen Putz
Ich komme mit - mir ist es langweilig hier - dein Freund - der Alte Wutz.“
Als Tumbaz die Tontafel vorgelesen
Ist er sofort bereit gewesen.
Ein Drachenschiff ward ausgerüstet,
nach Abenteuern ihn gelüstet.
Und als das Schiff ablegt, nach Westen zeigt sein Bug
Kam Wutzens Geist herangezischt im Flug.
Ein Astralleib, krumm, mit weißem Bart
Umarmte Tumbaz kalt und und hart.
Der Weise Wutz grölt alte Lieder
Und rief: „Tumbaz, min Jung, da bin ich wieder.“
Nach Westen ist das Schiff gesegelt
Tumbaz nahm drei Weiber mit, die er täglich vögelt
Weil dies bei ihm alter Brauch
Und so er wegbringt seinen Bauch.
Viel Tage, Wochen fuhren sie
Nach Westen übers Meer dahie.
Die Mannschaft murrt schon und fürchtet sich
Dass man stürzen könnt über den Rand der Welt ganz fürchterlich.
Doch Tumbaz’ starke Faust und Wutzens Geist
Verhindern eine Meuterei wohl dreist.
Bis endlich von Mastkorb tönt ein Schrei
Dass „Land, Land, Land!“ in Sicht wohl sei.
Bald sah man eine grüne Küste
Die fruchtbar war und keine Wüste.
***
Am Ufer sammelten sich zuhauf
Rothäute mit Federn an den Köpfen drauf
Und riefen zu dem Schiff, was los,
was Wutzens Geist verstand famos.
„Wir sind am Ziel“, sprach Geist von Wutz,
„es war die Fahrt von großem Nutz.“
Das Schiff legt an, man stieg nun aus
Und feierte mit den Rothäuten in Saus und Braus
Weil diese meinten, Sapperlot,
die Weißen wären jeder ein Gott
und Tumbaz als ihr Oberheld
würde regieren bald die Welt.
„Wir sind“, sprachen sie, „Sklaven der Azteken,
beende ihren Schreck verwegen,
großer Tumbaz, mach sie platt,
dass ihr Terror ein Ende hat.“
Um dieses alles zu bezwecken
Tat Tumbaz sich zunächst verstecken
Und wollte schleichen heimlich an
Sich mit seiner Crew und Wutzens Geist nach Tenochtitlan
Welches die Hauptstadt war des Aztekenlandes
Wie auf allen möglichen Steinen eingehauen stand es.
Doch hatte diesen Plan gerochen
Der Dämon Popocatepetl und gesprochen
Zu seinem Kumpeln Tezcatlipoca und Ixicatechu,
letzteres eine Dämonin, welche nicht wollten gucken zu.
Die drei mit einem Skeletteheer
Zogen sogleich von Tenochtitlan heran ans Meer
Wo Popocatepetl Tumbaz an die Gurgel fuhr
Und kämpften sie auf weiter Flur.
Zum Schluß war Tumbaz festgenommen,
der Rest von seiner Mannschaft ist mit dem Schiff davongeschwommen
angeführt von dem Geist des Weisen Wutz
der meint, die Flucht sei erst mal größter Nutz.
Es sprach der Geist: „Wir gehn sonst drauf
Und reißen sie den Arsch uns auf.“
Popocatepetl und die anderen Dämonen, keine Deppen
Taten Tumbaz gefangen nach Tenochtitlan schleppen.
Als Opfer in dem größten Tempel
Wollt man ihn schlachten als Exempel
Und reißen ihm das Herz heraus
Was Tumbaz war ein großer Graus.
***
Doch bevor sein Herz herausgerissen
Rief Tumbaz aus: „Ich muß jetzt pissen!
Bringt mich zum Abort, wo ich das machen soll,
sonst piss’ ich den Altar und auch den Hohepriester voll
was die finsteren Götter sehr empört
und die Opferzeremonie stört.“
Worauf man Tumbaz von dem Opferstein losbindet
Und zusieht, dass er das stille Örtchen findet.
Als er sich dort erleichtert hat
Sprengt er die Ketten und haut seine Wächter platt
Und steigt hoch auf des Tempels höchsten Turm
Den man nicht einnehmen kann im Sturm
Weil dort nur eine schmale Treppe war
Für einen Mann, keine Verfolgerschar.
Jedoch geht dies nicht lange gut
Weil sich der Dämon Popocatepetl nähern tut.
Als er aufgeben soll, spricht Tumbaz barsch:
„Dämonenhund, leck mich am Arsch!“
Und nun erscheint eine lichte Wolke
Über der Stadt und zeigt sich dem Aztekenvolke.
Und aus der Wolke tönt ein Ruf:
„Tumbaz, spring auf, der diese Wolke schuf,
bin nämlich ich, der Weise Wutz,
und hauen wir jetzt ab mit meiner Weißen Magie Schutz.“
So war’s, und bald darauf erschienen
Tumbaz und seine Mannschaft und rote Krieger vor der Stadt mit wilden Mienen.
Verbündete hat er gefunden
Zu vergelten der Azteken und Dämonen Sunden
Dass es nicht gebe weiter Menschenopfer
Und Terror noch und solche Klopfer
Und abgefackelt werden die Dämonen
Die fressen Menschen anstatt Bohnen.
Danach war Tumbaz wieder König,
und als ihm dünkte das zu wenig
ernannte er sich halt zum Kaiser
und wurde noch älter und auch leiser.
Und eines Tags kam eine Wolke
Die ihn entzog dann seinem Volke
Er stieg empor zum Götterhimmel,
und aus der Wolk` ragt noch sein Pimmel.
Als dieser zuletzt auch entschwunden
Hat man als als Halbgott ihn empfunden.
Der Alte Wutz war heimgekehrt
In sein Grabmal, wo man ihn verehrt.
Allmählich wurde er vergessen,
er war auch nicht darauf versessen,
dort Jahrtausende herumzugammeln,
er tat sich zu Tumbaz nach Walhall versammeln.
Er hinterließ eine Inschrift in dem Grabmal: <Alles Scheiße,
ich verpiß mich jetzt dahin wo es gibt Schnaps und Weiber – Wutz der Weise.>
Der Geistertrucker
Der Geister-Trucker Cotton Jo
ward seines Untotendaseins nicht mehr froh
als eine Panne hat sein Geister-Truck.
Da ging es schwer ihm auf den Sack
dass keiner wollte halten an
weil man ihn und den Geister-Truck nicht sehen kann.
Da steht er nun am Highway-Rand
mit seinem Werkzeug in der Hand
und fällt ihm dazu nichts mehr ein,
als "Fuck the Truck!" und "Shit!" zu schrein.
Der Dämonen-Kühler
Ich bin der Dämonen-Kühler Domian Hunter
und kühle selbst die Hölle runter.
Wenn so ein Dämon überhitzt
dann stinkt er und wird rot und schwitzt
weil in der Hölle ist es heiß
wie jeder hierzulande weiß.
So dass die Dämonen übertemperiert
wenn sie zur Erde sich verirrt
und klappt dann nicht sein Thermostat
der Dämon ein Problem wohl hat.
Dann läuft er innerlich ganz heiß
und spinnt herum und redet Scheiß.
Da muß man den Dämonen-Kühler holen
sonst brennt der Dämon ab wie Kohlen.
So ging's der Hexe Adelgung
die qualmt schon heftig aus dem Mund
und zwischen den Beinen und aus dem Po, oh Graus
da schlug ihr eine Flamm heraus.
Mit Löschschaum hab' ich sie gelöscht
und dann, dass es was nutzen möcht,
die Hexe sofort splitternackt
in Trockeneis hineingepackt.
Ein neues Thermostat hab' ich ihr eingebaut
und dann sie wieder aufgetaut
dass sie wie neu auf ihrem Besen flog
und rief: "Dämonen-Kühler lebe hoch!"
Dem Lucifuge Rofocale
war zuviel Hitz und Mief und Stank im Höllensaale
worauf mit einer Super-Klimaanlage
beseitigte ich diese Plage
ich steckte jedem Teufel einen Ventilator in den Po
da war der Luzi aber froh.
Dann gab es noch den Höllendrachen
der, das ist wirklich nicht zum Lachen
wenn er über der Erde flog
eine Kette von Feuerfürzen nach sich zog.
Vorn Feuer speien konnt er nicht
weil alles ihm aus dem After zischt.
Den Drachen hab' ich umgebaut
mit Spiegeln dann, in die er schaut
so dass er rückwärtsfliegend aus dem After Feuer spuckt
und zur Orientierung in den Spiegel guckt.
Das schaff nur ich, der Dämonen-Kühler,
ein Spezialist, ein Ass und Knüller.
Wenn wo ein Dämon überhitzt
Kommt Domian Hunter angeflitzt
er reguliert ihm eiskalt gleich sein But
ja, der Dämonen-Kühler, der ist gut !
Abmahnung auf Indianisch
Ein Hurenbock und großer Süffel
war ein Hunkpapa-Sioux, genannt Puffbüffel.
Drum sagte Sitting Bull zu ihm in großem Zorn:
"Dafür haben wir nicht gekämpft am Little Big Horn
und Custers Siebte Kavallerie massakriert
dass sich ein Strolch wie du bei den Weißen amüsiert
sich dort durch die Saloone säuft
von einem Puff zum andern läuft.
Nimm dir eine Squaw oder auch zwei oder drei,
sauf Tizwin-Wurzelbier wie wir alle und hör auf mit dem Feuerwasser und der Pufframmelei!"
Puffbüffel sprach: "Ich hab' der Nuggetts viel
und damit mach ich, was ich will.
Und, Alter, eins sag' ich dir noch:
Du bist bloß neidisch, weil du keine Kohle hast und kriegst keinen hoch."
Da nahm Sitting Bull sein Kriegsbeil gleich
und spaltet ihm den Schädel mit einem Streich.
Bevor es Puffbüffel geahnt
war er indianisch abgemahnt.
Sein Gold sackt Sitting Bull ein sodann
damit er davon Waffen kaufen kann
rief seine Krieger gleich zusammen
und steckt das ganze Land in Flammen.
Puffbüffel einen Merkspruch hinterließ:
Make love, not war, I am a man of peace
Der Incubus
Als allerschlimmsten Incubus
Man Nanak den Alten nennen muß
Der ging an restlos jede Spalte
Und gnadenlos grad alles knallte.
Ob achtzig Jahre alt, vier Zentner her
Der Nanak, der nahm alles her.
Um Mitternacht kam er als Wolke,
ob im Palaste, ob beim Volke,
auf Straßen, Plätzen und im Stall
der Nanak trieb es überall.
Und schlug ihm einmal alles fehl
Ging er gar bei der Karawane ans Kamel.
Mal trat als schwarzer Mann er auf
Mal als Stier oder Schwan und so zuhauf
Betrieb er den Geschlechtsverkehr
Und nahm nie Rücksicht niemals mehr.
Sogar im Brautbett trat er auf
Und lag dann auf der Braute drauf.
Den Bräutigam hat’s sehr empört
Den Incubus hat’s nicht gestört.
Als Wolke schwebte er davon
Und lachte teuflisch voller Hohn.
So trieb es Jahrhunderte lang der Incubus
Der schon im alten Babylon bracht viel Verdruß.
Auch im 17. Jahrhundert bei den Sonnenkönig
Trieb Nanak es und gar nicht wenig.
Bis Louis Quinze sprach voll Verdruß:
„Parbleu, jetzt sind die Faxen Schluß
weil sogar an die Madame Montespan
wagt dieser Boche sich heran
doch sie ist mein Privatrevier
und duld’ ich keinen Dämonenschweineigel neben mir.
Jetzt ist Schluß mit dem Incubus,
ein Exorzist herkommen muß.“
Es kam gar mancher Exorzist
Der auftrat mit Beschwörung oder List
Doch keinem davon ist gelungen
Dass er den Incubus bezwungen
Der weiter seinem Beischlaflaster frönt
Was ihn noch keiner abgewöhnt.
Und bis in unsre Zeit sodann
Nanak keiner bezwingen kann.
Die Feministin Paula Dieht
Nanak als Erzsexisten sieht
Und stellte ihm so eine Falle
Dass er zum letzten Male knalle.
Auf ihrem Bette lag sie nackt
Und rief: „Du Feigling, kommt zum Akt
Du impotenter Incubus
Dem man Viagra geben muß.“
Das hört der Geist und ist empört
Worauf er gleich ins Zimmer fährt
Und zeiget sich zuerst als Rauch
Wie es beim Incubus ist Brauch.
Die Feministin jedoch, als er kommt von oben
Hat ihm eine Sexpuppe untergeschoben
In die der Incubus eindringt
Und meint, dass der Verkehr gelingt.
Doch da, mit einem lauten Knall
Platzt die Sexpuppe, und ein Schwall
Von Weihwasser und geweihtem Rauch
Dringt aus der Gummipuppe Bauch.
Dämonenbanner obendrein
Bereiten Nanak Tod in Pein.
Es ächzt und stöhnt der Incubus,
wohl wissend, dass mit ihm ist Schluß.
Die lesbisch Feministin mit dem roten Haar
Für Nanak die Todesfalle war.
Von ihm blieb nur ein wenig Rauch und Asche
Die sie dann trug in einer Flasche
Und zeigt sie auf Kongressen her
Dass dies den Männern wäre eine Lehr’.
Und sprach: „Wir kriegen alle Männer klein
Möchten es gar fünftausend Jahre alte Incubusse sein.
In dieser Flasche winzig seht ihr Nanaks Geist
Der lang und schlimm es trieb ganz dreist.
Das habe ich ihm abgewöhnt.“
So ward der Incubus verhöhnt.
Wir lernen hier aus der Geschicht:
Mit Feministinnen und Lesben lege an dich nicht.
Da kannst du bloß den Kürzren ziehn,
was nicht in des Erfinders Sinn.
Sogar der uralte Incubus ward geschlagen
Und wird zum Spott herumgetragen.
Sie nannten ihn Hombre
Ramon Kaputtchez betrat den Saloon, in dem Genickschuß-Slim an der Bar stand und grimmig in seinen Whisky starrte. Die Bar hieß Bar, weil dort bar bezahlt werden mußte. Das konnte Genickschuß-Slim nicht, deshalb war er so grimmig.
Er überlegte, wie er es dem Barkeeper, der schon mißtrauisch schaute, beibringen sollte. Denn diesen Hünen nannte man Nocredit, den Undertaker, und für seine Opfer war schon ein extra Friedhof angelegt worden.
Der Nocredit-Boothill, in dem nachts der Wind ächzte und heulte und pfiff, aber nur, wenn er Lust dazu hatte.
"Da kommt mein Amigo, Hombre Nocredit!" rief Genickschuß-Slim erleichtert, als er Kaputtchez mächtigen Schnauzbart sich in den Saloon schieben sah.
"Ich bin nicht dein Amigo, Hombre, du räudiger Bastard!" sagte Ramon Kaputtchez und senkte die Hand auf den Griff seines Colt. "Weißt du, was du getan hast?"
"Natürlich weiß ich das, Hombre. Denkst du vielleicht, dass ich Alzheimer habe?"
"Werde nicht frech, Hombre. Ich nenne die Leute hier Hombre, und ich bin nicht dein Hombre. - Ich war nie dein Hombre, Hombre. - Ist das klar, Hombre?"
"Nein, Hombre."
"Jetzt reicht es mir, Hombre! - Zieh - ich werde dich zu dem Hombre im Hammel schicken, der..."
"Im Hammel? Du meinst im Himmel, Hombre."
"Leg nicht jedes Wort auf die Goldwaage, Hombre!"
Atemlose Spannung herrschte in dem Saloon. Man hätte eine Stecknadel zu Boden fallen hören können, wenn einer der rauhen Burschen eine solche dabei gehabt hätte.
Aber sie bevorzugten nun einmal Revolver und Bowiemesser.
"Nun schießt schon", gurgelte Nocredit, der Barmann. "Diese... häch... atemlose Spannung... ich bin... schon ganz blau im Gesicht... Luft... uft..."
Und er fiel bewußtlos hinter die Bar. Die atemlose Spannung hatte ihm glatt die Luft abgeschnürt.
"Hombre!" sagte Ramon Kaputtchez, und das war das Zeichen.
Die Schüsse donnerten. Ein Aufschrei gellte durch den Saloon, und das Saloongirl Mary machte sich in den Slip, als eine Kugel ihr haarscharf am Busen vorbeischwirrte. Das war ärgerlich, denn sie trug ihre Slips immer acht Wochen.
Diesen hatte sie erst die Hälfte von dieser Zeit an, würde ihn aber umständehalber bereits wechseln müssen. Schließlich mußte sie in ihrem Job immer gepflegt und adrett sein.
"Hombre, du hast mich erschossen", gurgelte Genickschuß-Slim und starrte auf das Loch in seiner Brust, aus dem rot der Lebenssaft rann. "Gib mir... noch einen... Whisky. Jetzt brauche ich nicht mehr zu zahlen."
Ramon Kaputtchez ging sporenklirrend zu ihm. Er war unverletzt. Eine Kugel Genickschuß-Slims hatte ihn am linken Ohrläppchen gezupft. Das war aber nicht schlimm.
Er hatte das gern.
Er schenkte dem in den Stiefeln sterbenden Genickschuß-Slim einen Whisky ein.
"Hombre!"
"Hombre!"
Sie tranken.
"Noch einen."
"Gut." Kaputtchez schenkte wieder ein. "Auf den Tod, Hombre!"
"Auf den Tod. Einen letzten Wunsch habe ich noch, Hombre."
"Der wäre, Hombre?"
"Zieh mir nicht meine Stiefel aus, wenn ich tot bin, Hombre. Ich weiß nicht, wann ich mir das letzte Mal die Füße gewaschen habe. Ich will nicht in Verruf kommen."
"Gemacht, Hombre."
"Ich sterbe, Hombre."
"Ja, Hombre, und mach endlich zu, Hombre. Ich habe noch etwas anderes vor als dir den halben Tag dabei zuzusehen, Hombre."
Genickschuß-Slim fiel um wie ein Baum. Ramon Kaputtchez drückte ihm die Augen zu und legte zwei Silberdollarmünzen darauf. Er zögerte, nahm sie wieder weg und ersetzte sie durch Zehn-Cent-Münzen.
"Das reicht auch, man soll es nicht übertreiben. - Farewell, Hombre. Einen Hombre wie dich werde ich nicht wieder finden. - Hombre, ach
Hombre!"
Der Teufelsförster (Roman-Exposé)
Teufelsförster - Geisterwald - der Teufelsförster Walarich Hopp hat der Beerensammlerin Gudrun Gackel ein Kind gemacht, das im Hause des (Geister)waldarbeiters Waldemar Vogelsang heranwächst. (Anfangsszene: Vergewaltigung der Gudrun Gackel durch Walarich Hopp, evtl. umgekehrt, muß ich mir noch überlegen.)
Später: Der arme, aber redliche Wilderer Boromir Bockmeyer will den Teufelsförster mit einer Silberkugel erlegen.
Er hat ein Auge auf Gudrun Gackel geworfen, nicht ahnend, dass deren fünfjähriger Sohn Donald bereits ein strammer Werwolf ist. Als nun im Geisterwald ein Freizeithotel gebaut wird, eskaliert die Geschichte.
Um ihren Sohn Donald zu retten, verrät Gudrun Gackel Bockmeyer an den Teufelsförster. Dieser verbannt Bockmeyer in die Hölle, aus der dieser jedoch wieder entkommt. Der Teufelsförster hat inzwischen das Freizeithotel "Bühler Höhe" übernommen und seine Kreaturen dort eingesetzt - es wurde zur Todesfalle für Hotelgäste und Touristen, denen dort jeweils das Blut ausgesaugt wird.
Gudrun Gackel arbeitet in diesem Hotel als Empfangsdame. Ihr Werwolfsohn wurde Hotelpage.
Boromir Bockmeier kehrt nun aus der Hölle zurück. Es kommt zum Showdown. Zusammen mit Geisterwaldarbeiter Vogelsang, der in Wirklichkeit der uneheliche Onkel der Gudrun Gackel ist, und dem Eremiten Teutonius dringt der Höllenwilderer, wie er nun genannt wird, in das Hotel ein.
Teutonius leidet an heftigen Flattulenzen (Blähungen) und Inkontinenz, zudem stottert er heftig, was auf einen Bannfluch des Teufelsförsters zurückzuführen ist. Mit diesem hat er somit noch eine alte Rechnung offen.
Nichtsdestotrotz ist Teutonius vom wahren Glauben beseeelt und hat großen Mut.
Werwölfe, Vampire und Ungeheuer sowie der Teufelsförster selbst stellen sich dem Trio entgegen. Gudrun Gackel ist hin und her gerissen zwischen dem Licht und der Finsternis. Auf der einen Seite möchte sie ihre Seele retten, auf der anderen ist der Teufelsförster der Vater ihres Werwolfsohnes, der zu der Hölle gehört.
Eine menschliche Tragödie also, die Gudrun innerlich zerreißt. Zudem liebt sie den Höllenwilderer Bockmeyer.
Sie entscheidet sich für das Gute.
Mit Fliegenpilzsud, in den Weihwasser gemischt wurde, vergiftet sie die Werwölfe und Vampire, indem sie sie belügt, es würde sich um einen Zaubertrank handeln, den zu trinken der Teufelsförster ihnen befehle. Die Unholde sterben qualvoll, bzw. vergehen oder fahren zur Hölle, da sie ja bereits tot sind.
Walarich Hopp zerstückelt den Werwolf Donald, Gudruns Sohn, als er den Verrat erkennt. Der Geisterwaldarbeiter Vogelsang starb bei dem Kampf im Hotel einen Heldentod.
Teutonius wurde verwundet. Das Hotel brennt bis auf die Grundmauern nieder.
Der Höllenwilderer Bockmeyer erledigt nun den Teufelsförster in der Fichtenschonung und stürzt ihn danach noch vom Hochsitz, um sicher zu sein, dass er auch wirklich hinüber ist. Im furchtbaren Kampf rannte er ihm den Silberdolch in den Leib.
Nun könnte es an sich zwischen Boromir Bockmeyer und Gudrun Gackel zu einem happy-end kommen, soweit dieses möglich ist, da sie ja ihren Sohn verlor. Doch in dem Fall nehmen wir kein Klischee, sondern lösen die Story so auf:
Höllenwilderer Bockmeyer hat sich in den Eremiten Teutonius verliebt, der nach dem Ende des Teufelsförsters von seinem Fluche befreit ist.
Hand in Hand gestehen der bärtige Eremit und der Wilderer Gudrun nun ihre Liebe. Diese will ihnen nicht im Weg stehen und wird Eremitin, um ihre Jugendsünden abzubüßen.
Boromir und Teutonius verlassen den Geisterwald, um zu heiraten. Sie wollen eine Tankstelle pachten und dann davon leben.
In dieser Geschichte sehen wir klar, dass die wahre Liebe selbst größte Gefahren und Hindernisse besteht und man niemals aufgeben soll.
Der
Teufelsjäger
Ich bin der Teufelsjäger Bernt,
dies Handwerk hab' ich gut gelernt.
Mit Hirschfänger und Doppelbüchse
jag ich die Teufel wie die Füchse.
Der Teufel Pjöngjang im Himalaja
war sehr schwer zu erwischen, klar.
Erst als ich mich als Yak (tibet. Rind) verkleidet
kam er zu den Stellen, die er sonsten meidet.
Da stand er zottig da vor mir
- ich schoß sofort, und glaubt es mir,
als er vor mir liegt, blutend, zu dieser Frist,
seh' ich, dass es der Reinhold Messner ist.
Das war nun großes Jägerpech,
dem angeschoss'nen Messner log ich vor ganz frech
ein anderer hätte geschossen.
Danach hat es mich sehr verdrossen
dass ich ins Tal den Messner tragen mußt
da holte ich mir großen Frust.
Doch hat er knapp es überlebt
worauf nach andern Jagdgefilden ich gestrebt.
Noch heute glaube ich, dass der Pjöngjang
heimtückisch in den Messner drang
und sich somit in Deckung brachte
und hinterher mich noch auslachte.
In Afrika ein Missionar
im Bunde mit dem Leopardenteufel war.
Da schoß ich einfach beide tot
weshalb mir ein Verfahren droht.
Als man des Missionares und des Leoparden Leiche fand
da floh ich schnell aus diesem Land.
In Rumänien danach war ich schlauer
da nagelte ich eine Jungfrau an die Mauer
und malte dazu mit ihrem Blut
ein Pentagramm, das den Teufel Draco rufen tut.
Acht Wochen lag ich auf der Lauer
und nagelte pro Woche eine Jungfrau an die Mauer.
Jedoch der Teufel Draco, so ein Blöder
verschmähte meine schönen Köder.
Das wurde mit der Zeit dann dumm
das Jungfraun'sterben sprach sich rum
und mußte ich das Land verlassen
bevor mich Polizei und Häscher fassen.
Ja, Teufel, Teufel, diese Biester,
sind sehr geriss'ne Schweinepriester.
Danach traf ich ein blondes Weib
das hat den Teufel wohl im Leib
und als ich wollt, dass er ihr ausgetrieben
da tat sie fast zu Tod mich lieben
so dass auch diese Teufelsjagd
nicht das Ergebnis bringt, das mir behagt.
Doch ich geb' nicht die Hoffnung auf
die Teufelsjagd nimmt ihren Lauf.
Irgendwann, ich schwör's, erwisch ich einen,
'nen kapitalen, keinen kleinen.
Das
Seiende des Seins (Metaphysische Vorlesung von Prof. Dr. Warrenius)
Das
Seiende des Seins liegt im Sein. Aber nicht nur im Sein. Auch kann Sein
sein oder auch nicht Sein sein - weil das Sein scheinen kann nur zu
sein. Wir aber, die wir sind, sind wir - wer sind wir - was sind wir -
was ist das Sein der Sinn unseres Seins?
Aus der Parabel des Kleinen Gedankens, die ich geschrieben habe, geht
nun hervor, wie das Sein ist - oder sein könnte - im Kierkegaard'schen
Bezug auf die Schwerelosigkeit der Gedanken, welche doch von
schwachelektrischen Srömen getrieben graziös durch unsere
Gehirnwindungen schweben.
Oh, kleiner Gedanke, möchte ich rufen, verweile doch einen Augenblick.
Was hast du mir zu sagen? Er seufzt, schlägt die Äuglein auf -
zwinkert mir zu, rülpst, einem Baby gleich, das satt aus dem
Mittagsschlaf erwacht. Öffnet das Mündlein.
Rumms - da aber brummt ein Dogma heran. Der kleine Gedanke erschrickt.
Auf der Flucht vor dem Dogma erreicht er die Großhirnrinde, wo er mit
einer mathematischen Formel kollidiert und sich auflöst. Verloren für
immer.
Oh, kleiner Gedanke, hätte ich dich doch behalten, mein Sein wäre
seiender geworden. Könnte ich sein, der ich wäre, wenn ich wäre, der
ich nicht bin, äolisiert in dem Himmelsblau meiner Fantasie? Ich grüße
nun die, die ich grüße - grüßt wieder, die ihr gegrüßt seid, dass
ein Universum von Grüßenden alle Grüßer vereint.
Die Burger-Kannibalen
Ich hatte neulich einen Traum
da sah ich dann, man glaubt es kaum
ein Menschenburger-Restaurant,
da standen Big Macs und Whopper bis zur Wand
und am Counter bestellten sie Menschenfritten, Man-Macs und Woman-Whopper
und kriegten dazu 'nen Blutdrink noch vom Shopper
in Autos fuhren sie zum Drive
und holten dort die Menschenburger Life.
Dann bin ich schreiend aufgewacht
konnt' nicht mehr schlafen in der Nacht.
Der größte Schock jedoch, das war
als ich im Traum den Chef von dem Restaurante sah:
Das ist ein riesiger Clown gewesen
auf seinem Namenschild konnte man Ronald McDonald lesen.
Die lebenden Toten
Es fressen die lebenden Toten
gern Eingeweide und Hoden
und auch einen Frauenpo
verschmähen sie nicht und sind froh.
Und zwischendurch, als schnellen Snack
knabbern sie dir ein paar Finger weg.
Die haben ein Leben, die Toten,
da gehst du glatt völlig zu Boden.
Zombieprobleme
Der Zombie lebt auf großem Fuß
weshalb einen Kredit er aufnehmen muß.
Doch gibt es Probleme nicht nur mit der Frist
weil er halt schon gestorben ist.
"Ich bin", sagt der Banker, "doch nicht doof,
Zustelladresse steht hier Hauptfriedhof.
Beruf ist Zombie, schon seit sieben Jahren,
sowas ist kein Geschäftsgebaren.
Sie bieten keine Sicherheit -
mein guter Mann, es tut mir leid.
Wovon Sie leben soll ich hier angeben,
das geht nicht, weil Sie gar nicht leben.
So steht es auf dem Totenschein,
deshalb kann der Kredit nicht sein."
Da dieses ist kein Einzelfall
sieht man die Zombies in verrottet Lumpen überall
und zwar weil auf der ganzen Geld
es gibt ihnen keine Bank ein Geld.
Sonnenstudio ist nicht, drum sind sie totenbleich,
ernähren sich von Menschenfleisch,
weil beim Metzger sie nicht zahlen können
sonst würden sie sich Rumpsteak gönnen.
Urlaub und Fernsehen fallen flach
so ist halt lang und öd der Tag
und deshalb glotzen sie nur dumm
und tappen in der Welt herum.
Ein eigenes Auto ist für sie nicht drin
Computer können sie sich schlagen aus dem Sinn.
Ins Kino und Lokale dürfen sie nicht rein,
bei der Disco sagt der Türsteher "Nein!"
Als Anhalter nimmt sie keiner mit
in Bahnen und im Flugzeug man keinen von ihnen sieht.
Wer wie ein Zombie sich aufführt
wird ausgegrenzt und diskriminiert.
Selbst zum Saufen, Koksen, Rauchen,
ist so ein Zombie nicht zu brauchen.
Auch macht der Tod ihn impotent
weshalb er Sex nur noch vom Hörensagen kennt.
So ist sein Leben einfach öd,
und so wird mehr und mehr er blöd.
Wenn man betrachtet es genau
ist so ein Zombie einfach eine arme Sau.
Das Geisterschiff von Andernach
Siehst du das Geisterschiff von Andernach
dann liegen dir die Nerven flach.
Der Kapitän steht ohne Kopf
am Ruder, und ein Beil im Schopf
von diesem mit blutroten Segeln ausgestatteten Kahn
hat der blutgebadete Steuermann.
Der untoten Mannschaft hängt, oh Schreck und Graus,
die Zunge blauschwarz weit zum Hals heraus.
Und ein Skelett vom Ausguck späht
von diesem Schiff, auf dem der Teufel umgeht.
Im Zwölften Jahrhundert mit Blut und Mord
die Rheinpiraten hausten dort
bis man sie gestellt und umgebracht
bei Kaub am Rhein in einer finsteren Nacht.
Sie wurden alle aufgehängt,
ihr Schiff, es ward im Rhein versenkt.
Doch ging es nicht für immer unter
und seitdem spukt die Horde munter.
Und dem, der dieses Schiff heut sieht
sein Fluch hinfort ins Jenseits zieht.
Der Tod, der grimme Sensenmann
folgt im Kielwasser diesem Kahn
und des Nachts fahren die Teufel mit diesem Schiff
auf Ausflugstour vorbei am Lorelei-Berg und -Riff.
Und Luzifers Kegelverein Alle Neune, hohoho,
fährt öfter mit diesem Kahne froh.
Mit Totenköpfen wird in der Hölle gekegelt,
mit dem Geisterschiff fröhlich auf Sauftour gesegelt.
Und die bucklige Lucretia, des Teufels Großmutter,
fährt mit dem Geisterschiff nach Holland und kauft dort billige Butter.
Und sieht er am Rheinufer eine Jungfrau oder einen frommen Christ,
der kopflose Kapitän hohnlachend über die Reling pißt.
Und manchmal, wie von ungefähr,
legt das Geisterschiff an einer Kneipe an und die untote Mannschaft säuft alle Fässer leer.
Das Ausgucksskelett, weil's dabei nicht mitsaufen kann
fängt jeweils fürchterlich zu heulen und fluchen an.
- Ja, furchtbar, schaurig, voller Graun
ist dieses Geisterschiff zu schaun.
Drum kneife den Hintern zu und halte die Seele fest
wenn sich das Geisterschiff sehen läßt
damit dir der Höllenspuk nicht deine Seele entreißt
oder du voller Angst in die Hose scheißt.
Ctulhus Fluch
"Himmelarschsternsakragalaxiengroßenaltenscheißelement! Welcher Depp hat den Rollschuh auf die Treppe von meiner Gruft gestellt?"
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