Almrausch

"Jo, Mirl, moagst mir ein bloas'n?"
spricht Louis Trenker zu der Sennerin.
"Dort drüban auf dem Roas'n,
da pflanzet mir uns hin."

Der Louis öffnets Hoserl
Und holt sein Trumm heraus.
Die Mirl, a Malefix-Dearndl, a loserl,
die saugt ihn völlig aus.

"Grüezi", spricht da der Louis,
"dös is a schöner Toag.
Und na, da dieses tu is
I die Eiger-Nordwand aufsteig'n moag.

Dort pflück i mir a Edelweiß
Holladürüh, Holladürüh,
Oder Enzian oder sonst a Scheiß
heit Noacht und auf der Früh."

Der Hund von James Bond

Es hatt' James Bond auch einen Hund
Der eine selt'ne Kunst verstund.
Er schnüffelte an allen Stellen
Und wenn er eine Jungfrau fand, 
fing er gleich an zu bellen.

Gar oft sah man durch Londons Straßen
James Bond mit seinem Hunde rasen.
Und fand der Hund 'ne Jungfrau dann
Sprang er um sie herum und bellt
Und gleich baggerte Bond sie an.

Auf Jungfrauen stand er halt nun
Die mußt er haben, konnt nicht ruhn.
Und war zu ihnen furchtbar nett
Strengte sich mächtig an, tat alles
Bis er sie hatte im Bett.

Ritter Hugos Kreuzzug

"Plündern und Vergewaltigung
bringt den Kreislauf mir in Schwung",
sprach Ritter Hugo wohlgemut
als er sich dem Kreuzzug anschließen tut.
Er zog mit dem Heere nach Jerusalem
Doch unterwegs war's leider nicht bequem

Weil oft die Sarazenen kamen
Und unter Pfeilbeschuß ihn nahmen.
Auch wurde manchmal hart gekämpft
Was Hugos Begeisterung erheblich dämpft
Weil er drei Finger da verlor
Paar Zähne und auch noch ein Ohr.

Es hat ihn oft der Durst geplagt
Im Heil'gen Lande, unverzagt
Brannte zudem die Sonne nieder
Und briet in der Rüstung seine Glieder
Bis er glaubt dass der Spiegeleier hätte
Und dazu an einem Roste bräte.

Zu vergewaltigen und plündern gab es wenig
Und wenn, dann kamen erst der König
Und der hohe Adel dran
So dass unser Hugo wenig sich ergattern kann.
Das mußt er auch noch selber schleppen
Denn seine Knappen, diese Deppen

Hatten sich aus dem Staub gemacht
In der finstern Mitternacht.
Sandflöhe den Hugo bissen
Nur unter Schmerzen konnt er pissen
Wegen einer Gonorrhoe
Dieses fand der nicht okay.

Und er sprach nach seiner Väter Weise:
"Diesen Kreuzzug find ich Scheiße.
Hätt' früher ich davon Wind bekommen
Hätt' ich den nächsten Zug genommen.
Doch da jetzt schon mal unterwegs ich bin
Zieh ich auch nach Jerusalem hin

Um die Heiden zu bekehren
Mit dem Schwerte zu belehren
Dass der Tod ein süßer ist
Jedoch nur, wenn du ihn stirbst als Christ.
Dass sie spürn den Unterschied
Schlagen wir ihnen ab Kopf und Glied."

So zog er durch die Heil'gen Lande,
schlecht gelaunt im Sonnenbrande
bis Krieger von Sultan Saladin
kamen und ergriffen ihn.
Nach sechzehn Sklavenjahren fand ein Freikauf statt
So dass er wieder seine Freiheit hat.

Als Anhalter von Karawanen langt er dann
Endlich an der Küste an.
Und weil er kein Geld wohl hat
Mußt er rudern auf der Galeere nach Sizilien satt.
Danach durch ganz Italien laufen
Unterwegs gab's viel zu saufen

Von dem guten Italienerwein
Den er gerne flößt sich ein.
Endlich nach zwanzig Jahren langt er dann
Zuhaus auf seiner Burg wohl an.
"Hugo!" rief seine Kunigunde da
als sie ihn endlich wiedersah,

"Du kommst etwas ungelegen
heim von den Kreuzfahrerwegen.
Weil wir dachten du seist längst gestorben
Hat um mich Vetter Veit geworben
Den ich auch geheirat hab
Weil wir wähnten dich im Grab.

Fünf Kinder habe ich von ihm zu deinen zwei
Die wir großzogen mit dabei.
Hier ist alles gut verteilt
Ohne dich, weil du so lange fern geweilt.
- Ja, was sollen wir nun tun,
machen wir mit dir denn nun?"

Schwer fiel Hugo die Entscheidung
Es gab damals keine Ehescheidung
Und er mochte nicht verlangen
Seinen Besitz wieder frech und unbefangen.
Er brachte ja Verständnis auf,
so war halt des Lebens Lauf.

Also seufzte er dann tief
Und zum nahen Kloster lief
Wo er trat in dieses ein
Konnte Bruder Pförtner sein
Dazu fromme Lieder singen
Und bei der Mess das Rauchfaß schwingen.

Die Tonsur ward ihm rasiert
Im Kloster er sich mäßig führt.
Gern trank er den Klosterwein
Aß viel und gut und schlief dann ein.
So ist Hugo es ergangen
Eitel war sein Unterfangen

Und er hatt' von dem Kreuzzug
Erst mal restlos satt und voll genug.
Doch verklärte die Erinnerung
Ihm bald die Zeit, als er noch jung
Und im Kloster fing er irgendwann
Von dem Kreuzzug zu schwärmen an.

Erzählt von seinen Heldentaten
Die immer größer, immer mehr geraten
Wie es halt tut ein Veteran
Was man gar oft studieren kann.
Man mochte es dem Wack'ren gönnen
Es hätte für ihn schlimmer kommen können.

James Bond 007

Es war der Geheimagent James Bond
Am Kopf dunkelhaarig und am Sack und Hintern blond
Und zwar hellblond was sehr erstaunt
Jede Frau, mit der er ins Bett geht, dass sie raunt:
"Sag, James, bist du gefärbt
oder ganz speziell verderbt?

Die Diskrepanz versteh ich nicht
Weil's gegen jegliche Erfahrung spricht."
Darauf entgegnete James Bond:
"Ich bin am Hintern und im Schritt naturweißblond
im Dienste Ihrer Majestät
mein Pimmel blond umrankt stramm steht."

Ja, so erklärt es Nullnullsieben
Er log - er war halt sehr durchtrieben.
Die blonden Körperhaare waren gefärbt und Tarnung
Um aufzufallen und als Warnung.
Es sei gesagt beim Geheimdienstist nichts so wie's scheint
Und manches anders als man meint.

Das Geisterschwein

Zum Geisterschwein der Metzger kam
Und darauf gleich sein Messer nahm.
Doch als er es abstechen wollt
Da zuckt ein Blitz, der Donner grollt.
Dann mußte man, vom Blitz erschlagen
Den Metzger wohl zu Grabe tragen.

Und das war wohl, in dieser Sache
Der vielen von ihm geschlachteten Schweine Rache.
Drum: Quäle nie ein Tier zum Scherz
Denn es spürt wie du den Schmerz.
Und irgendwann der Rache Strahl
Trifft Schlächter, Peiniger zumal.

Vampire, Drachen, Geisterschweine
Sie alle wollen nur das eine:
Dein Leben, töten, morden, schrecken
Wenn sie den bösen Plan aushecken.
Teuflisch ist der Gespenster Zorn
Es sind die Opfer meist verlorn

Da gibt's nicht Richter, Anwalt, Kläger,
zum Schluß hilft nur der Geisterjäger
der den Vampir pfählt, das Schwein ersticht
und damit erfüllt dann seine Pflicht.
Bei ihm sogar die Geisterdrachen
Haben letztendlich nichts zu lachen

Wenn's ein guter Geisterjäger ist
Besiegt er sie zu jeder Frist.
Und hat er dann besiegt die Geister
Dann trinkt er einen Geisterjägermeister.
Denn niemals trinkt ein Geisterjäger
normalen Jägermeister oder gar Schinkenhäger.

Der Raketendackel und seine Bedeutung im Kosmos (Wissenschaftliche Studie)

     Auch im Weltraum wollte der Mensch auf seinen treuen vierbeinigen Freund und Begleiter nicht verzichten. Deshalb wurden die Raketendackel entwickelt. Die ersten Raketendackel - Canoiden - wurden um 2.090 auf der Mondbasis Alpha hergestellt. Hunde mit Chipsimplantaden und künstlichen Gliedern - z. B. Plasmalunge, womit sie im Weltraum überleben konnten. Zuerst trugen die Raketendackel Raumanzüge, dann wurden welche ohne Raumanzug konstruiert.
    Von Anfang an hatten sie einen eingebautem Raketenantrieb.
Wg. der geringen Mondschwerkraft sehr possierlich in ihren Bewegungen. Später Weiterentwicklung/züchtung für Mars- und Venuskolonien.
   Auch auf Raumstationen gebräuchlich. Besonders bekannt in den Annalen der Terranischen Liga ist der Weltraumdackel Hammurabi, dessen Wachsamkeit ums Jahr 78 G. Z. - Galaktische Zeitrechnung nach Kontaktaufnahme Erdmenschen ./. Aliens - die Erde vor einer Invasion Plutonischer Energieteufel rettete, die sich später als Bewohner der Andromeda-Galaxis entpuppten, welche durch eine Energieschleuse (Transmitter) von Andromeda auf den Pluto gelangten.
    Das Denkmal für den Raketendackel Hammurabi, das ihn darstellt, wie er über einem zu Tarnzwecken geschrumpften Mini-Raumer der Energieteufel sein Bein hebt, ist heute noch auf dem Pluto zu sehen.
     Später verbreiteten sich die Raketendackel teils unkontrolliert und waren freilebend hordenweise im Meteoritenschwarm bei Merkur zu finden, wo sie sich von der Sonnenstrahlung (Photonenenergie) sowie Raumschiffabfällen ernährten.
     Wildlebende Raketendackel, wie sie noch immer genannt wurden, gelangten ohne menschliche Hilfe zum nächsten Fixstern - Alpha Centauri, drei Lichtjahre entfernt. 
    Als die Menschheit und ihre außerirdischen Verbündeten endlich die Andromeda-Galaxis erreichten, stellten sie fest, dass Nachkommen des Heldendackels Hammurabi und der beiden Dackelinnen Thekla und Klärchen dort bereits nicht nur Pfote gefaßt, sondern sich weit verbreitet hatten. Ein Wurf Weltraumdackel war von den überlebenden Energieteufeln zur Andromeda mitgenommen worden und deren Kontrolle unter ungeklärten Umständen entkommen.
     Die Nachkommen des Heldendackels konnten sich durch ihre Artengedächtnis und ein Hirnimplantat an die Menschen erinnern und begrüßten diese nach 13.000 Jahren schweifwedelnd und mit Raketenflügen sowie lautem Gekläff. 
     Ohne den Heldendackel Hammurabi wäre die Menschheit damals untergegangen und würde Terra nicht mehr bestehen.

Geschichte der Dracoliden

    Dies ist das ruhmreiche Geschlecht der Dracoliden, von denen ich hier Gaius Julius Draculus nenne, auch Draculus der Ältere oder "Einzahn" genannt. Einen Zahn verlor er im Kampf gegen den gallischen Blutsauger Vampirix, der die Zwillinge Saugtnix und Taugtnix als Söhne hatte. Sein Sippenoberhaupt war Vampiringetorix.
    G. J. Draculus lebte von ca. 1003 v. Chr. (war also noch ein Etrusker) bis 180 n. Chr., wo er von Brutus dem Pfähler umgebracht wurde.
   Sein Sohn war Tarquinius Flavius Draculus, auch "Superbus", der Stolze, Hochmütige - 123 v. Chr. - 138 n. Chr. - oder Draculus der Jüngere genannt. Beteiligte sich unter Kaiser Nero heftig an den Christenverfolgungen. Das Trivampirat im Alten Rom, bestehend aus Draculus dem Älteren, Vampeius dem Großen und Saugustus dem Grausamen ist ebenfalls vampiristorisch verbürgt.
      Draculus Superbus mutierte 138 n. Chr. nach dem Genuß eines Trankes der römischen Gifthexe Nerva zu Draculus Homunkulus. Als solcher trieb er es mißgestaltet bis 478 n. Chr. Dann ließ ihn der ostgotische Vampir Dracarich, ein vampirischer Vetter Theoderich des Großen, lebend einmauern. Erst 800 n. Chr. kam Draculus wieder frei, als anläßlich der Kaiserkrönung von Karl dem Großen sämtliche Verliese geöffnet und die Gefangenen amnestiert wurden, unter anderem aus Versehen auch er.
     Im Fränkischen Reich konnte er sich nicht halten. Mit der fränkischen Vampirssippe unter Saugmar dem Dicken wäre er ja noch fertig geworden. Doch konfrontierte er heftig mit dem Heiligen Dracofatius, auch der Blutsaugerapostel genannt, dem Missionar der Schwarzblütler, der später von Luzifer persönlich vernichtet wurde. 
       Draculus, der seinen Namen später in Dracula abwandelte, war als Dragnar Blutzahn mit den Wikingern bereits um 1.000 n. Chr. herum in Amerika. Im Mittelalter von der Inquisition vertrieben, floh er in die Neue Welt und wurde bei den Azteken als Dracoatl bekannt. Dort warf ihn Tetzcatlipoca, der Rauchende Spiegel, Dämon der Azteken, aus Konkurrenzneid durch ein Dimensionstor, und er geriet in einem Paralleluniversum auf eine nur von Pflanzen- und Kristallintelligenzen bevölkerte Welt. 
     Von dort kehrte er mittels Zeitsprung (Vermutlich durch Pakt mit Mephisto) als Draculone zurück, halb Vampir und halb Stangenbohne.
     Nicht zu den Dracoliden zählten, aber auch sehr berühmt waren Dramses der Große im Alten Ägypten, der sich eine Grabpyramide erbauen ließ, Drakukadnezar in Babylon, der in einem Zikkurat wohnte, später nach der Zeitenwende Attila Drak, der hunnische Vampir - Drako Khan und Saugus Bulba sowie Dracur der Fluglahme - mongolische Vampire - dann später zur Zeit des Sonnenkönigs in Frankreich Dracois Quinze. Alles Namen der vampirischen Weltgeschichte.
   Berühmte Vampirinnen sollen an anderer Stelle genannt werden.

Sex zur Ritterszeit - Teil 1

Vom Ritter Kuno hat die Kunigunde
Im Eichenwald sein Glied im Munde.
Und nuschelt: "Mit diesem deinem Drachen
Da mache ich jetzt tolle Sachen."
Verdutzt die Kunigunde guckt
Als der Drache dann kein Feuer spuckt.

So war der Sex zur Ritterszeit
So mochten es die Rittersleut.
Bis auf den Ritter Heinz, der war so stark gebaut
Dass sich zum Sex mit ihm keine traut.
Sein Penis stand wie eine Keule
Erzeugte gar im Harnisch eine Beule.

Dann war da Ritter Jonathan
Ein Mann als wie ein Löwenzahn
Und dann da noch ein Ritter war
Dem kam es nur einmal Jahr.
Von ihm ging das geflügelt Wort:
Einmal - das ist's f´ür's Jahr der Samen fort

Ein Mann als wie ein Löwenzahn
Das ist der Ritter Jonathan.
Die scharfe Gräfin Adelheid
Trug niemals etwas unterm Kleid
Und wenn sie ritt auf dem Pferde vorn
Setzt gern sie sich auf's Sattelhorn

Das war für sie speziell gebaut
Weshalb sie stöhnt beim Reiten laut.
Und in den Ritter Eduard
Waren die Frauen all vernarrt
Und er vernascht sie reihenweise
Bis er an die Falsche kam, das war dann Scheiße

Denn als er sich entfernen wollt
Hat sie die Knechte beigeholt
Die sperrten ihm im Keller ein
Und mußte er zu Willen sein
Der schönen Frau ein ganzes Jahr
Was für ihn dann recht langweilig war.

Mit Folter hat sie ihn bedroht
Wenn in ihm die Leidenschaft nicht loht.
Und Rüdiger, der Edelknappe,
verwahrte seines Fürsten Gliedattrappe
weil dieser in der Hunnenschlacht verlor
den Penis und das rechte Ohr.

Drum band er sich ein Holzglied um
Damit er mal zum Geschlechtsakt kumm.
Die Zauberin Adelaide
Hext Knoten in der Männer Gliede
Und löste die erst wieder auf
Wenn man ihr zahlt Lösegeld zuhauf.

Die Hexe Gundel griff mal froh
Dem Ritter Kurt an seinen Po
Und als er die Hose fallen ließ
Da haut sie ihm mit dem Hexenbesen fest auf den Penis.
Drei Monat war er blitzeblau,
von Gundel, dieser alten Hexe.

Die Jungfrau Ethelberta raubte sich ein Drachen
Und machte mit ihr schlimme Sachen.
Der Ritter Bodo zog dann aus
Und macht dem Drachen den Garaus.
Doch als er Ethelberta bumsen wollt als seine Braut
Sprach sie: "Der Drach war stärker viel gebaut

Als du mit deinem mickrig Glied
Gern wär' ich wieder bei dem Drachen wied."
Worauf der Bodo sie ergrimmt
Mit zu dem nächsten Drachen nimmt
Dem hat er sie verkauft am Ort
Und ritt mit viel Gold wieder fort.

Der Ritter Bernward war gehemmt
Zudem sein Pinkeltürl am Harnisch klemmt
Doch hinten am Harnisch ging das Türchen auf
Wenn er sich hinsetzt zu 'nem Hauf.
Dann war da noch der Ritter Gunter
Ein arger Fant, er trieb es munter

Und schätze den Analverkehr
Über diesen ging ihm gar nichts mehr.
Er trieb es mit Geschlechtern beiden
Besonders junge Knappen mocht er leiden
Bis ihn der Vater eines solchen
Durchrannte voll mit seinem Dolchen.

Da sagte Gunter nur noch "Ucks"
Und sprach nie wieder einen Mucks.
Dann gab es noch den Ritter Hein
Ein ganz besonders großes Schwein
Er schob die ganze Hand hinein
Und fragte dann: "Was darf es sein?"

Und dann der Ritter Augustin
Der hatte nichts als Sex im Sinn.
Hat er zwei Tage keine Frau
Dann ward er im Gesichte blau.
Der Ritter Götz ergötzte sich
Gleich mit drei Frauen inniglich

Und holt sich zu dem Gruppensex
Dazu noch eine junge Hex.
Mit deren Potenztrank war er drei Monat fit
Und bumst mit ständig steifem Glied

Ein Vierteljahr ununterbrochen
Bis endlich er zusammgebrochen.
Das Adelsfräulein Adelgund
War sehr geschickt mit ihrem Mund
Und arbeitete sich bis hoch zum Kaiser vor
Der als seine Kurtisane sie erkor.

Der hätt' gepfiffen auf das ganze Römisch Reich
Bevor er hätt' aufgehört wenn es kam ihm gleich
So macht es ihm die Adelgund
Die dieses vorzüglich verstund.
Der Ritter Bertram grämte sich
Weil er war impotent nach einem Lanzenstich

Der beim Turniere seinen Unterleib getroffen
Danach blieb leider nichts zu hoffen.
Trotzdem hat er der Kinder drei
Die Knappen halfen ihm dabei
Wie jeder gute Rittersmann
Sich auf seine Knappen immer wohl verlassen kann.

Auch gab es einen Eremit
Der stets kasteite sein sündig Glied
Und hängt ihm schwere Eisen kann
Damit es nicht mehr stehen kann.
Der Fürstbischof Hieronymus
Gar oft zum Kloster kommen muß

Denn da war eine Äbtissin
Die war total verliebt in ihn.
Die Beichte mußte er ihr täglich hören
Das tat die Holde wohl begehren
Wobei der Beichtstuhl bebt und wackelt
Wenn er sie darin rammelt und nicht fackelt.

Und bei dem Minnesänger Dieter
Kam Samen glatt ein halber Liter
Wofür der Dieter sehr bekannt
In ganzen damaligen Land.
Auch der Minnesänger Walter von der Vogelweide
Wußte zu schätzen eine saftig Scheide

Verfolgt ihn eine Ehemann mit Eifersucht
Ergriff er eilig wohl die Flucht
Und ließ gar seine Laute liegen
Bevor ihn tat der Wütrich kriegen.
Sprach: "Eine neue Laute kann ich kaufen
Doch nicht ohne Kopf und mit durchbohrtem Herzen laufen."

So war es zu der Ritterszeit
Auch da bracht Liebe Herzeleid.
Selbst König Richard brach es fast das Löwenherz
Er verspürte großen Schmerz
Als seine Heißgeliebte ihn betrog
Und mit einem andern in die Ferne zog.

Genannt sei noch der Ritter Friederich
Auf dem Schlachtfeld und beim Turnier ein arger Wüterich
Im Bette bracht er nichts zustande 
Und wurmte sehr ihn diese Schande.
Der Ritter Kunz war wie ein Leu
In der Liebe jedoch niemals treu.

Und der Ritter Adalbert
mit dem Penis besser war als mit dem Schwert.
Für jeden Gegner, den er umgebracht
hat stets zehn Kinder er gemacht
Ja, so ist es da gewesen,
es kehren gut die neuen Besen,

Abwechslung muß auch mal sein
Im Bett ist keine/r gern allein
und wer nicht liebt Wein, Weib, Gesang
der bleibt ein Narr sein Leben lang.
Auf's Singen und den Wein kann man zur Not verzichten
auf die Weiber jedoch mitnichten.

Die Geisterdirne von St. Pauli

Die Geisterdirne Fredegunde
Geht in St. Pauli um zur Geisterstunde
Wo sie ein Freier hat erwürgt
Was bei der Kripo ist verbürgt.
Als Senatorentochter kam sie ab von der Tugend Pfad
Wovon sie dann ein schmählich Ende hat.

Unheimlich die Geisterdirne stöhnt
Als ob ein Freier beim Geschlechtsakt sie verwöhnt
Und wenn einer die Herbertstraße betritt
Faßt sie ihm eiskalt in den Schritt
Und keucht: "Komm, Schatz, tritt ein zu mir
Für zwanzig Euro besorg ich's dir.

Französisch kriegst du's obendrein
Und dieses muß nicht teurer sein."
Und manchmal zeigt sich gar der Geist
Ohne Schleier unverhüllt und dreist
Macht splitternackt die Männer an
Was sie im Leben nicht getan.

Und folgt ihr gar einer in ein Absteigezimmer,
getäuscht, dann treibt sie's noch viel schlimmer
dann legt sie Schein und Täuschung ab
sieht wie 'ne Leiche aus im Grab
und aus ihrer Scheide, schrecklich Duft
riecht es wie Pestgrab und Leichengruft.

Die Brüste zeigen Leichenflecken
Von Maden wimmelt wohl das Becken.
Wenn dieses mal ein Freier sieht
Er schreiend aus dem Hause flieht
Und mancher, der so davongerennt
War hinterher vor Schock und Ekel impotent.

Nie wieder kriegt er einen hoch,
nachdem er solches sah und dieses Düfte roch.
Für's Geschäft war die Geistedirne schlecht
Da keiner gern dorthin kommen möchte
Wo dies Gespenst sein Wesen treibt
- da bleibt er lieber ohne Sex und unbeweibt.

Also beschloß der Zuhälter Baller Fiete
Es sei zuviel längst was da biete
Die Geisternutte Fredegunde
Es ging Sankt Pauli vor die Hunde.
Und mit dem Loddel Lackschuh Klaus
Wollt treiben er den Geist wohl aus

Der auch die Freier hat gebissen
Und an den Hoden grob gar gerissen
Wenn sie mit irgendwelchen Dirnen rammelten
Und dabei stöhnten, keuchten, stammelten.
Mit der Scharfen Grit und Mulatten Jule
Zogen die zwei Loddel los im Sündenpfuhle

Und hielten Weihwasser bereit
Und sangen zur Dreifaltigkeit:
"Oh helfe uns, o Herre Gott,
dass hier Sankt Pauli geht zu Schrott.
Bewahre uns, Herr Jesum Christ,
dass unser Geschäft hier lauter Mist.

Erlöse uns, o Heilig' Geist,
von dieser Geisternutte dreist,
und bittet für uns, alle Engel,
dass nicht gestört hier mehr die Schwengel
auch Heilger Pauli, all die andern,
laßt die Geisterdirne nicht mehr wandern.

Sie soll besser zur Hölle gehen
Und dorten ihr Geschäft versehen
Und bumsen dort mit Luzifer
Das wär uns lieber, dieses wär.
Dass ohne Spuk und Schock fließt auf St. Pauli Geld und Samen
- wir bitten, Halleluja, Amen."

Die Scharfe Grit und Mulatten Mule ein Weihrauchfass schwangen
Und leicht bekleidet fromme Lieder sangen
Im offenen Cadillac fuhren hinter ihnen im Schritt die zwei Loddel
Hielten Kreuze hoch, egal ob man sie hielt für Trottel
Sogar aus dem Autoradio allzumal
Ertönt statt Hard Rock ein Choral.

So fuhren sie den Kiez hinauf, hinunter
Und beteten um Spukerlösung und ein Wunder.
Plötzlich erschien ein helles Licht
Und eine Männerstimme spricht:
"Nicht mal beim Bischofe, Pfarrer oder Kaplan
traf soviel Glauben wie bei euch ich an.

Denn diese würde sich wohl schämen
Wenn sie so den Kiez entlang gepilgert kämen.
Und weil ihr soviel Glauben zeigt in dieser Zeit
Wird jetzt der Kiez vom Spuk befreit.
Vorbei die Angst, die Fredegund eingeflößt,
fortan seid ihr von ihr erlöst."

Damit erlosch das helle Licht
Die Geisterdirne sah man fortan nicht.
Baller Fiete, Lackschuh Klaus, Grit und Jule sangen fromme Lieder
Damit die Geisterdirne Fredegunde kehrte niemals wieder
Die nachdem sie war gestorben
Auf dem Kiez hat das Geschäft verdorben.

Das Quartett räucherte noch am Kiez mit Weihrauch aus
Damit gespensterfrei war jedes Haus.
Die Geisterdirne zeigt sich niemals wieder
Schockte fortan nicht mehr der Freier Glieder.
Die Loddel Baller Fiete und Lackschuh Klaus tat man preisen
Und fortan Sankt Fiete und Apostel Lackschuh heißen.

Die Scharfe Grit fortan sich kleidete als Nonne
Mit Reizwäsche unter der Tracht bereitet Wonne.
Mulatten Jule ward fromm, bekehrte völlig sich
Und ging auch nicht mehr auf den Strich
Sie schloß sich an der Heilsarmee
Und als Schwester Julia verteilt sie warme Suppe gar in Eis und Schnee.

Denn dieses prägt sich ihr noch von der Strichzeit ein:
Was Warmes muß im Bauche sein.
Sankt Fiete und Apostel Lackschuh sind bis heute auf der Reeperbahn
Wo man sie in der "Ritze" oft bewundern kann
Und sie als Asse im Loddel-Dreikampf preist
Der Zocken, Prügeln, Breit sein heißt.

Pünktlichkeit

Doc Holliday kam stets zu spät
Und wie es im Leben halt mal geht
Hat er um zwölf Uhr mittags - High Noon - mal ein Duell
Zu diesem war er nicht zur Stell.

Es ging vorbei 'ne Viertelstunde
Von Holliday kam keine Kunde.
Schon wollte sein Duellgegner Arch Clayton gehen
Da wurde Holliday gesehen

Wie er wohl um die Ecke rennt
Es flattert aus der Hos' das Hemd
Die Stiefel zieht er sich im Laufen an
Den Revolvergurt er dann umschnallen kann

Und schnaufend steht er jetzt bereit
Achtzehn Minuten nach der Zeit.
Als ihn sein Gegner fragt er sprach:
"Meine Uhr geht leider nach

doch deine ist jetzt abgelaufen,
ich hoff', du tatst 'nen Sarg dir kaufen."
Die Schüsse krachen und es liegt
Clayton im Staub tot und besiegt.

Doc Holliday am rauchenden Revolver roch
Und sprach: "Zum Sterben reicht es noch.
Jetzt ist er in der Ewigkeit
Da braucht es keine Pünktlichkeit."

Hotzenplotz' Ende

Der Räuber an dem Galgen hängt
Sein Arsch sich aus der Hose drängt
Die Augen sind ihm ausgehackt
Von Vögeln und die Füße nackt

Weil ihm Schuh und Strümpfe sind gestohlen
Von ein paar vorbeiziehend Polen.
Der Räuber stinkt und hängt am Strick
Sein Bauch von Verwesungsgasen dick

Die entladen sich mit einem Furz -
Man weiß, ihm ist jetzt alles schnurz.
Das war der Räuber Hotzenplotz
Der nie verschmähte eine Frau.

Vor drei Tagen ward er gefangen
Und jetzt muß er am Galgen hangen
Dort hängt er solange herum
Bis es wird irgendwann zu dumm

Dann nimmt ihn irgendeiner ab
Und danach legt man ihn ins Grab
Dann fressen ihn die Würmer auf
Das war dann seines Lebens Lauf.

Der Geisterarsch von Tuttlingen

Aus der Burg bei Tuttlingen schaut, oh Graus,
am hellen Tag ein nackter Arsch zum Fenster heraus.
Der Pfarrer kam vorbei, entsetzt
Fragt er sich was denn dieses jetzt.
Es war der Arsch so blaß und bleich
Als käm er aus dem Totenreich

Und schaurig furzt er in dumpfen Tönen
Dass es sich anhört wie ein Stöhnen.
Das war der Arsch des Pagen Dieter
Den oft mißbrauchte sein Gebieter
Der Ritter Kurt von Rübesau mit dem schwarzen Barte
Der sehr als Homo war entarte'.

Der Page dann, des Lebens überdrüssig
Vor die Hufe von Kurtens Pferde schmiß sich.
Worauf das Perd den Pagen zerstampft
So dass sein Blut im Burghof dampft.
Seit jener Zeit am Todestag
Man den nackten Hintern des Pagen am Fenster sehen mag

Der voller Vorwurf sich da zeigt
Und dem Rittergeschlecht mit rüden Tönen geigt
Dass keine Schuld bleibt ungesühnt auf Erden
Und die Nachfahren Kurts hingemordet werden
Von den mißbrauchten Pagen Fluch
Der manchem bracht das Leichentuch.

Jeweils wenn der Geisterarsch im fünfzigsten Jahre am Fenster steht
Die Lebensspanne eines Rübesau-Abkömmlings zu Ende geht.
Das ist die Strafe für die Sünde
Des Vorfahren am Pagenkinde.
Kurt selbst ist das erste Opfer gewesen
Kann man in den alten Annalen lesen

Dass ihn der Geisterarsch erwürgt
So wie es glaubhaft ist verbürgt.
Das Arschloch wurde riesengroß
Und riß den Ritter von dem Roß
Schloß sich um seine Kehle dann
Und hat erwürget glatt den Mann.

Seitdem einmal alle zwei Gen'rationen
Die Rübesaus unter dem Terror stohnen
Und muß einer von ihnen sterben
Weil sie des bösen Kurtes Erben.
Da hilft Gebet nicht und nicht Flucht
Der Geisterarsch sein Opfer sucht

So sinnt er gnadenlos auf Rache
Und er macht immer ganze Sache.
Wenn's soweit ist heißt's Trum-terumm
Der Geisterarsch geht wieder um
Der weder Gnade noch Erbarmen kennt
Und den man den Arsch des Grauens nennt.

Wicca

Auf dem Besen fliegt die Wicca
Durch die Nacht zu ihrem Ficca.
In manchem Fall ist dann der Besen
Besser als der Typ gewesen.

Ein Musketier und Frauenheld

Der Musketier Hieronymus
Stank aus dem Hals und redet Stuß.
Er rasselt gern mit seinem Degen
Und zwirbelt seinen Bart verwegen.

Und nähert er sich einer Frau
Dann machte er die große Schau.
Er schwadroniert und paradiert
Bis er sie endlich hat verführt

Danach hat er sie fortgeschickt
Und meistens nicht mehr angeblickt.
Er war halt ein Charakterschwein
Und legte damit viele rein.

So ist es nun mal auf der Welt
So einer ist ein Frauenheld
Und mancher, der brav, ehrlich und solid
Kriegt keine ab so wie man sieht.

Und dieses läßt uns sehr tief schauen
Auf Musketiere und auf Frauen.

Die fette Hexe

Als die Hexe war drei Zentner schwer
Da trug ihr Besen sie nicht mehr.
Damit sie weiter durch die Lüfte rutsche
Baut sie sich eine Besenkutsche
Saß auf der Bank dann in der Mitten
Und ist so durch die Luft geritten.

Da kam der Teufel Luzifer
Griff ihr im Fliegen an den Bär.
Das hat die Hexe aufgeregt
Weshalb sie Lutzi-Wutzi eine fegt.
Da schrie der Teufel: "Sakrament!",
Und hat sie mit 'nem Blitz verbrennt.

Das ist das End von der Geschicht
Wiederauferstanden ist sie nicht.

Taras Bulba oder Das Erbe der Don-Kosaken

Taras Bulba, Hetman der Kosaken
hat diesen Schlachtruf: "Bumsen, rammeln, hacken!"
Mit seinem Säbel, lang und krumm
haute er alle seine Feinde um.

Und nahm sich danach ihre Weiber
um zu besteigen ihre Leiber
alsdann holt er die Töchter ran
und zeigte ihnen was er kann.

Dann trat er hin vor die Kosaken
und rief laut: "Bumsen, rammeln, hacken
sei unser Schlachtruf allezeit
bis in die ferne Ewigkeit!

Solang der Don und Wolga fließen
gibt's keinen anderen als diesen."
So lebte Taras viele Jahre.
Als er lag sterbend auf der Bahre

sang ihm der Don-Kosakenchor
ein Lied, so schön und klangvoll vor:
"Weiter Himmel, Steppe, schöne Pferde,
charascho - schön ist Rußlands Erde

drum wollen auch wir Donkosaken
hier allzeit bumsen, rammeln, hacken."
Und tief gerührt fuhr Taras Seele
aus seinem Leib da auf der Stelle.

Sein Erbe aber lebet fort
in den Kosaken, jederort
und sie sind heute noch bereit
so wie zu Taras Bulbas Zeit

das alte Brauchtum wohl zu pflegen
und ihre Frauen zu bewegen.
Jeder Kosak, der seine Heimat liebt
mindestens zweimal täglich eine Nummer schiebt.

Der Satanist

Karl Meier war ein Satanist
Und glaubte auch den größten Mist.
Weshalb er nachts nackt im Wald rumsprang
Und dröhnende Gesänge sang.
Total mit Hühnerblut bespritzt
Er bei Vollmond um die Lichtung flitzt.
„Oh Satan, großer Luzifer,
ich bet’ dich an, verehr dich sehr!“

Bis er dem Förster Rübesam
Der auf dem Hochsitz saß vor die Flinte kam.
Worauf dieser rief „Sapperlot!“
Und schoß ihn in den Arsch mit Schrot.
Worauf Karl Meier furchtbar schreit
Und klagt dem Luzifer sein Leid.
„Oh Satan, großer Luzifer,
es tut so weh, halt's aus nicht mehr!

Hol mir, oh großer Höllenherr,
den Schrot aus dem Hintern, bitt dich sehr!“
Worauf ein Blitz zuckt, Donner grollt,
und ob er ihn verarschen wollt,
des Höllenfürsten Stimme fragt?,
so dass Karl Meier sehr verzagt.
„Oh Satan, großer Luzifer,
ich bet’ dich an, verehr dich sehr!

Was soll denn tun für dich dein Knecht,
das frage ich dich schlecht und recht?“
Worauf die Donnerstimme grollt,
dass sie eine Jungfrau geopfert haben wollt.
Karl Meier schlich mit blutgem Arsch
Sich still nach Haus und fluchte barsch.
„Oh Satan, großer Luzifer,
wo nehm ich eine Jungfrau her?

Die sein muß mehr als zwölf Jahre alt
Und von erwachsener Gestalt?“
Nachdem er sich den Po verbunden
Meier die Lösung hat gefunden
Und noch am selben Tag im Inserat
Eine Kontaktanzeige aufgegeben hat.
„Oh Satan, großer Luzifer,
bei Vollmond bring ich die Jungfrau her,

werd’ sie in deinem Namen schlachten
und dann nach deinem Lohne trachten.“
- Beamter, Akademiker, 
zartfühlend und vermögend sehr, 
liebt Kerzenlicht, zärtliche Stunden,
umständehalber bisher nicht gebunden
- Oh Satan, großer Luzifer,
so locke ich das Opfer her –

mit Auto, Haus und Swimmingpool,
sucht eine Frau, die frei vom Sündenpfuhl
und die nach alter Sitt’ und Art
mit Sex bis nach der Hochzeit wart.
Per Chiffre XXXX oder gleich per Telefon
- kaum ist es raus, da bimmelts schon.
"Oh Satan, großer Luzifer,
jetzt hole ich die Jungfrau her."

Doch leider, in der sünd’gen Stadt
Gibt’s kaum ein unbeschriebnes Blatt
Die Unschuld in der heut’gen Zeit,
die schafft’s nicht bis zum Hochzeitskleid
und was Karl Meier kennenlernt
ist ziemlich weit davon entfernt.
„Oh Satan, großer Luzifer,
der Weiber kommen immer mehr

es reißt mir langsam die Geduld
vergeblich such ich die Unschuld.“
Doch endlich, nach langer Sucherei,
war dann doch eine mit dabei.
Zwei Zentner und von grober Art
Mit Doppelkinn und Damenbart.
„Oh Satan, großer Luzifer,
die nehm ich jetzt, ich kann nicht mehr!“

rief Meier, der von der Bewerberinnenschar
entkräftet und nervlich am Ende war.
Bei Vollmond bracht er in den Wald
Corinna Bauer gefesselt und mit Gewalt
Wobei der Förster Rübesam
Durchs Unterholz geschlichen kann.
„Oh Satan, großer Luzifer,
ich ruf dich an, beschwör dich her,

und opfer dieser Jungfrau Blut,
am alten Menhirstein dir hier mit Wut!“
Worauf der Satan kommt und grollt
Ob Meier ihn verarschen wollt?
„Schau dir einmal dein Opfer an,
denkst du, dass man so was mir opfern kann?
- Ich, Satan, großer Luzifer,
nehm dieses Opfer nicht, nein, nimmermehr!“

Worauf Meier nackt und mit Blut bespritzt
Dem Satan an die Kehle flitzt
Und dieser gleich mit Blitz und Knall
Verschwindet mit ihm mit Überschall
Worauf dann aus dem Unterholz,
der Förster kam, des Waldes Stolz.
„Der Satan, großer Luzifer?
In meinem Wald? Ich werd nicht mehr!“

Er schnitt sogleich Corinna Bauer los
Es war ja ihre Freude groß
Wobei sie sich auch etwas schämt
Und wegen ihrer Nacktheit als Opfer grämt.
Und schluchzt, dass der verruchte Mann
Karl Meier so was tuen kann.
„Oh Satan, großer Luzifer,
der Schuft, der Lump! Ich kann nicht mehr.“

Der Förster, der Rubensfiguren liebt,
mit Corinna sich im Küssen übt.
„Mein Retter, großer tapf’rer Held,
Förster im Staatsdienst, wohl bestellt,
ich überlebe diese Schande und Enttäuschung nicht“,
Corinna unter Tränen spricht.
„Oh Satan, großer Luzifer,
ich krieg’ zuviel, es geht nicht mehr!“

Das Ende von dem Liede war, 
Rübsam führt sie zum Traualtar.
So hat ein jeder, was er wollt,
den Satanist der Teufel holt,
der Förster Rübsam, unverzüglich,
lebte mit seiner Corinna vergnüglich.
„Oh Satan, großer Luzifer,
was ohne dich nicht möglich wär.“

Winnetou und Old Shatterhand

Winnetou, der Apatsche,
steckte schwer in der Patsche
bei den Kiowas am Marterpfahl
die ihm rösteten den Arsch mit Qual.
Da rief er laut: „Old Shatterhand,
komm schnell herbei, mein Popo brennt.

Dem Kiowahäuptling Roter Büffel
Dem sollst du geben einen Rüffel.
Und oh, beeil dich, komme schnell,
sonst sterbe ich an dieser Stell!“
Da kam gleich der Old Shatterhand
Auf seinem Pferd herbeigerennt.

Und schoß mit seinem Bärentöter
Den Roten Büffel in das Knie, den Schwerenöter.
Mit seinem Henrystutzen gleich danach
Hielt er die Kiowas in Schach
Und band den Winnetou gleich los.
Da war bei dem die Feude groß.

Und auf der Flucht sprach Winnetou:
„Ich kniff schon fast den Hintern zu.
Dafür bezahl ich, uff, uff, uff,
in Laramie dir ´nen Besuch im Puff
und lade dich zum Festessen ein,
dann woll´n wir fröhlich, lustig sein.“

So machten es die zwei Blutsbrüder,
feierten, sangen schmutzig Lieder.
Dem Roten Büffel dieses stinkt
Weil steif sein Bein war und er hinkt.
Er sprach: „Das war ein Satz mit X:
Mit Winnetous Martertod war´s nix.

Ich sprech in meiner roten Väter Weise:
Ich hab gegriffen in die Scheiße.
Doch leg´ ich mich auf die Lauer
Das nächste Mal, da bin ich schlauer.
Fang ich nochmal den Winnetou,
dann bring ich ihn gleich um im Nu.

Zweimal mach ich den Fehler nicht, 
das lernte ich aus der Geschicht.“
Doch Winnetou war nicht so blöd
Dass er ihm nochmal in die Falle geht.
So ist es nun einmal im Leben
Eine zweite Chance tut´s nicht immer geben.“

Richard Löwenherz und der Elch

Auf Kreuzzung ging, das ist kein Scherz,
ein Elch mit Richard Löwenherz.
War tapfer, stark und sehr bekannt
Sir Elkhorn wurde er genannt.
Ein Ritter ohne Furcht und Tadel
von altem Elch-Normannenadel.

Er war so stattlich, war so schön
mit ragendem Geweih so herrlich anzusehn.
Des Königs Konkubine Maryann verliebte sich
in den schönen Elch Elkhorn gar fürchterlicher
so dass sie tagsüber auf ihm ritt,
nachts nahm er in sein Zelt sie mit.

Der König sah mit finstrer Miene
dass untreu war ihm die Blondine
worauf er auf einen Ausweg sann
wie dieses er verhindern kann.
Deshalb er sie auf einen Spähtrupp gegen die Sarazenen schickt
damit man sie Pfeilen spickt.

Sir Elkhorn bat in der Oase
die blonde Maryann, dass sie ihm einen blase.
Das tat sie mit solcher Kraft, dass ungelogen
die Hörner sich ihm krummgebogen
was unsern Elch nun gar nicht freut
und er die Wiederholung scheut.

Er brachte Maryann dann wieder heim
und sprach: "Ich geh nicht auf den Leim,
dir weiter noch, du blondes Biest
weil das letztendlich doch verdrießt."
Es lacht der Richard Löwenherz
laut schallend über diesen Scherz.

Und es lief der Sir Elkhorn dumm
mit Korkenzieherhörnern rum.
Maryann zum König kehrt zurück
hat mit diesem wieder Liebesglück
weil er keine Hörner trägt am Kopf
die sich verbiegen überm Schopf.

Der Schmied des Heers mit Müh und Kraft
dem Elch wieder gerade Hörner schafft.
Auf dem Schlachtfeld hat Elkhorn seinen Meister nie gefunden
doch Maryann hat ihn überwunden.
Wir lernen hier, ob Elch, ob Mann,
dass es jedem so gehen kann.

Pharaos Rache

Pharao Ramses auf dem Thron
Ermordet ward von Amenophis, seinem Sohn.
Als dieser seinen Platz einnahm
Ramses' Mumie aus dem Grabe kam

Und hat ihn auf dem Thron erwürgt
Was uns in Hieroglyphen ist verbürgt.
Amenophis' Herrschaft war nur kurz,
er starb mit einem letzten Furz.

Internett

Wer surft so spät im Internet:
Ein User, er ginge besser zu Bett.
Doch er hockt und er surft in seinem Wahn
weil wieder kein Ende er finden kann.
Und am Morgen, die Quittung, oh Schrecken und Graus
- da kriecht er halbtot aus dem Bett heraus.
Im Spiegel im Bad, ein Gesicht, das ihn graut,
ach Scheiße, schon wieder, der Tag ist versaut.
Der Tag ist dahin, alles Mist, doch dann kommt wieder die Nacht,
und dann wird wieder genau und dasselbe gemacht.

Das Lied vom Königsee

Auf stolzer Höh, das Edelweiß,
da wächst es wohl, und noch so´n Scheiß.
Ha dulldrijöh, ha dulldrijöh
Es wächst so stolz auf steiler Höh.

Und steigst du in die Höh hinauf,
gib acht, dass du davor nicht sauf.
Ha dulldrijöh, ha dulldrihöh,
nicht besoffen steigst in steiler Höh.

Sonst brichst du dir Kopf, Hals und den Arsch,
und dann klingt der Begräbnismarsch.
Ha dulldrijöh, ha dulldrijöh,
brichst Kopf und Arsch aus steiler Höh.

Joa, wenn ihr euch vollsauft, ihr Bua,
dann laßt das Edelweiß in Rua.
Ha dulldrihöh, ha dulldrijöh,
das Edelweiß in steiler Höh.

Der Adler in die Höh sich schwingt,
davor er keinen Radler trinkt.
Ha dulldrijöh, ha dulldrijöh,
der Adler fliegt in steiler Höh.

Hätt einen Radler er getrunken,
dann wär er in die Tief gesunken.
Ha dulldrihöh, ha dulldrihöh,
doch so fliegt er stolz in steiler Höh.

Drum lerne aus der Moritat,
dass ein Säufer nichts zu lachen hat.
Ha dulldrijöh, ha dulldrijöh,
mit Suff kommt keiner in die Höh.

Ha dulldrijöh, ha dulldrijöh,
Adler und Edelweiß, in steiler Höh,
der Bua bei der Almhütten sitzt,
´s Maul nach Bier und Enzian spitzt,

besoffen bei der Sennerin abblitzt,
ha dulldrijöh, ha dulldrihöh,
ha dulldrijöh, ha dulldrijöh,
zum Schluß kotzt er in Königssee.

Dracula Draculone

Ein Dimensionentor zum End der Zeiten
tat der Graf Dracula durchschreiten.
In jener Endzeit es nur Pflanzen gab
- fast fand Graf Dracula sein Grab.
Seine Ernährung mußt er stellen um
um dieses kam er nicht herum.

Und als er zurückkehrte durch einen Pakt mit Mephisto
staunten die anderen Vampire - hohoho:
Er war halb Vampir und halb Stangenbohne
und hieß von da an Dracula Draculone.
Einmal im Monat mußt man mit Blut ihn gießen
auch kann er Pflanzensaft genießen.

Mephisto, dieser linke Finger,
machte sogar noch viel schlimmre Dinger
wenn einer einen Pakt mit ihm geschlossen,
hat das Ergebnis stets verdrossen.
Mephisto legt sie alle rein,
er ist ein Teufel - und ein Schwein.

Sex zur Ritterszeit 2

Der Ritter Bertram wohlig stöhnt
wenn er einen fahren läßt, dass seine Rüstung dröhnt.
Dann öffnete er das Visier,
und sprach: "Entweich, die Freiheit geb' ich dir."

Der Ritter Trutz von Greifenklau
der war beim Sex 'ne große Sau.
Er band ein zweites Glied sich an
dass er's gleich doppelt treiben kann.

Die Gräfin Adelheid von Schnotze
parfümiert sich täglich ihre Frisur.
Das tat sie ihrem Graf zum Trotze,
der sprach: "Du willst wohl, dass ich motze."

Der Knappe Fritz von Treuenbrietzen
der konnte weit acht Meter spritzen.
Das war im ganzen Land bekannt
er wurde nur Fritz Spritz genannt.

Und dann die Rittersfrau Brunhilde
die war beim Sex ganz eine Wilde
hat sie dann keine Ritter mehr
nahm sie Knecht', Roß und Knappen her.

Sogar der alte Burgkaplan
der mußte noch bei ihr heran.
Er war auch wacker mit dabei
doch rief bei jedem Stoß: "Oh Gott, verzeih!",

dieweil er ja im Zölibat
und abwich von der Tugend Pfad.
Und Martha, eine Klosternonne,
trieb's mit dem Fürstbischof mit Wonne

bis dieses mitkriegt ein Noviz
der war sehr auf die scharfe Martha spitz.
Der hat als Bischof sich maskiert
und sie im Dunkeln dann verführt.

Da merkte sie den Unterschied
zu des Fürstbischofs altem, schlappen Glied
da half nichts mehr die Bischofsmütze
der Noviz war ihr viel besser nütze.

Und als der Bischof wiederkam
da fand geschlossen er die Scham.
Die Nonne sprach: "Fürstbischof Gunter,
verpiß dich, hol dir einen runter!

Zwischen uns beiden läuft nichts mehr,
schick lieber mir Novizen her."
Der Kaiser Rotbart lobesam
beim Akt nicht zum Orgasmus kam

denn er schlief immer vorher ein,
und so einer wollt Kaiser sein.
Trotzdem hat er der Söhne drei
Herzog Karl der Kühne von Burgund half ihm dabei

er rettete des Rotbarts Ehre
weil der sonst ausgestorben wäre.
Drum legt der wackre Paladin
wenn Rotbart schnarcht sich zu der Fraue hin

und hielt des Reiches Zepter hoch
wohl dem, der solche Treue findet noch.

Sex zur Ritterszeit 3

Als Burgfräulein Johanna immer mehr Sex begehrt
schickt Ritter Kunibert ihr sein Pferd
und sprach: "Wenn jetzt ich kann nicht mehr,
dann nehme diesen Rappen her."

Der Köhler Fried war voller Schmutz
und zudem eine große Wutz
er macht im Bett schwarze Samenflecken
die Frauen sah'n es voller Schrecken.

Dem Magier Merlin mit dem langen Bart
war durch Magie der Penis immer hart:
Er hatte stets nur eins im Sinn
drum zog's ihn zu den Elfen hin
die nahm ganz fürchterlich er her
im Fliegen, wollt nicht aufhörn mehr.

Er sprach: "Ich bin der Wanderer zwischen den Zeiten
und suche allzeit feuchte Scheiden."
Das Glied des Ritters Parsifal
war äußerst lang und auch sehr schmal
drum hat er auch den Gral gesucht
weil alle Frauen vor ihm waren stets auf der Flucht.

Doch war sein Gral in Wirklichkeit
eine Öffnung, die für ihn bereit.
Der Minnesänger Hadubrant
der macht es sich nur mit der Hand
weil er meint, dass von den Fraun nur Ärger käm
deshalb war ihm dieses sehr bequem.

Der Herzog Martin von Brabant rief zum Turnier
da mußt jeder Ritter befriedigen der Mächte vier
und wem dabei die Lanze sank
den jagt er auch dem Lande frank.
Der starke Siegfried tat sehr preisen
zur Empfängnisverhütung ein Kondom aus Eisen

und konnte es gar nicht verstehn
dass ihm die Frauen aus dem Wege gehn.

Der Zwerg Alberich

Es verschweigt uns das Nibelungenlied
dass der Zwerg Alberich hat ein Riesenglied.
Und auch, dass äußerst spitz er war.
Wie er aussah hat er Probleme mit Frauen, klar.
Doch hat er sich was ausgedacht
mit der Tarnkappe er sich unsichtbar macht

worauf der geile Alberich
sich unsichtbar in die Schlafzimmer schlich.
Als Spanner war er dann dabei
und trieb auch sonst noch allerlei.
Er nagelt unsichtbar so manche Frau
und gab als Nachtmahr aus sich schlau.

Bis er zu König Gunters Gattin Brunhilde kam
die ihn fest zwischen die Schenkel nahm
ihn zwang, dass er drei Tage stieß
wonach sie endlich ihn entließ.
Der Alberich mit wundem Glied
danach zum Rheinesufer zieht

und hängt den Penis in die Flut
damit diese ihn kühlen tut.
Als Gunter Verdacht schöpft, will Brunhilde die Leviten lesen
spricht sie: "Der Siegfried ist's gewesen."
Worauf Hagen dann im Odenwald
den Recken Siegfried machte kalt.

Der Alberich jedoch weiter kam
zur Brunhilde, und sie im Bette nahm.
So führten Sex und die Intrige
später zu der Burgunder Untergang sowie zum Kriege.
Brunhild jedoch und Alberich
trafen sich erst Mal weiter und amüsierten sich.

"Ach Alberich, ach Alberich,
stoß fest von hinten, liebe mich."
"Oh, Brunehild, oh Brunehild,
ich komme gleich, ich bin so wild!"
Das merkte dann der grimme Hagen
und hat dem Alberich mit dem Schwert den Kopf vom Hals geschlagen.

Obwohl der Zwerg unsichtbar war
hat er ihn glatt getroffen klar.
Es fliegt der Kopf, es spritzt das Blut,
doch Alberich in seiner Liebesglut
merkt nicht, dass ihm der Kopf davongeflogen
und hat die Nummer durchgezogen.

Der kopflose Rumpf wild weiter rammelt
sein Kopf am Boden wüste Sauereien stammelt.
Und Hagen, der niemals Angst gekannt
dem fiel die Klinge aus der Hand
und er stand zitternd und vor Schreck ganz krank
bis Alberichs Körper leblos niedersank

sich löst aus der Brunhilde - flopp
und endlich schwieg dann auch sein Kopp.
Brunhilde kreischte fürchterlich
und stürzte sich auf den Hagen sich
wollt kratzen ihm das Auge aus
es war ein Schrecken, Blut und Graus.

Der starke Hagen aber band
Brunhilde mit seinem Gürtel an die Wand
und rief den König dann herbei
der aufgewacht von dem Geschrei.
Die Strafe folge auf dem Fuße
für die Brunhilde, die zur Buße

in ein Verlies ward eingemauert
wo sie den Alberich betrauert.
In einem Gefäß in Spiritus
sie täglich des Zwergen Riesenpenis sehen muß
als Strafe, dass sie untreu war,
das hat sie sehr getroffen, klar.

So ging es in den alten Tagen
und die Zensur hat zugeschlagen
es wollten die Nibelungen, dass im Land
die Wahrheit werde nicht bekannt
weil diese ihren Ruf zerstört.
So ist dann, wie man heute hört

das Nibelungenlied geschrieben worden
wie es bekannt ist allerorten.
In Wirklichkeit kam das Gemetzel
das aufgeführt hat mit den Nibelungen Hunnenkönig Etzel
durch den geilen Zwerg Alberich und die Brunhilde
womit der Leser jetzt im Bilde.

Die grausamen Hunnen

„Roh und grausam sind die Hunnen,
welche keine Gnade kunnen“,
spricht der Ritter Kunibert,
und er stützt sich auf sein Schwert.
Vor der verwüstet Burg er steht
Und sein Blick voll Grauen geht

Über der Trümmer Wüstenei
Nach der Hunnen Raserei.
Halb ist alles abgebrannt
Wände, Türen eingerannt,
knietief im Burghof steht das Blut
von der Hunnen grausam Wut.

Nicht den Säugling in der Wiege,
nicht die Maus, Laus oder Fliege,
hat die grausam Schar verschont
in deren Herzen nichts als Blutdurst wohnt.
Die sich von rohem Fleisch und Kummis *** nährt
Und von der Qual der Opfer zehrt.
(*** vergorene, alkoholisierte Milch)

Die Jungfrauen schändet, vierteilt und verbrennt,
die Lanze durch den Bauch quer rennt
jedem, den sie angetroffen
und der nicht schnell fortgeloffen.
Vor dem Altan liegt die Magd Kunigunde
Mit des Burgherrn Glied im Munde

Das sie ihm im Reflex hat abgebissen
Als ihre Lebensschnur gerissen
Als sich bohrten Hunnenpfeile
Ihr in alle Körperteile
Weshalb sie ganz entgeistert blickt
Weil mit Pfeilen sie gespickt.

Den Burgherrn, den Grafen Friederich
Von hinten erschlug ein Hunnenwüterich
feig, als den Graf die Magd geblasen
Kam ein Hunnenkerl mit Rasen
Und er haut mit seinem Beil
Dem Graf den Kopf entzwei mit Eil.

Und weil es damit nicht genug
Er noch die Arme ihm abschlug,
Schultern, Ohren, Nase, Beine, Bauch
So wie es graus’ger Hunnenbrauch.
Die Horde hat sich eingeschlichen
Niemand konnte ihr entwischen.

Während Friedrichs Blute spritzte
Mörderisch die Schar der Hunnen flitzte
Und mit dem Säbel, scharf und krumm,
metzelte sie alles um.
Köpfe, Nasen, Ohren, Beine,
Eingeweide an die Schweine,

hat die Hunnenschar verfüttert
vor der ganz Europa zittert.
Selbst den alten Burgkaplan
Schlachteten sie in ihrem Wahn,
nagelten ihn an die Kirchentür,
kastrierten ihn wie einen Stier,

schnitten ihm die Haut vom Leib,
sengten ihn zum Zeitvertreib,
schosssen ihn mit ihren Pfeilen,
hackten gar ihn mit den Beilen,
kitzelten ihn fürchterlich,
an den Fußsohlen, dass er krümmte sich.

Aus der Burg die ganzen Frauen
Banden diese Hunnensauen
An die Schwänze ihrer Pferde
Schleiften sie über Stock, Stein und Erde
Wonach sie sie dann vergewaltigt
Roh, brutal und dergestaltigt

Dass die armen Wesen schrien:
„Ach, was haben sie im Sinn?
Diese bösen, wilden Hunnen
Welche keine Gnade kunnen.“
Zuguterletzt in den tiefen Brunnen
Warfen die armen Fraun die Hunnen

Dann noch Wackersteine hinterher
Bis sie lebten all nicht mehr.
Lachten dazu dauernd „Hohoho“,
die Hunnen grausam, barsch und roh.
Dies bedenkt der Ritter Kunibert,
und er stützt sich auf sein Schwert.

Die Gräfin und ihre Töchter, splitternackt,
von den Hunnen sind zu Mett gehackt.
Dem Knappen gar, dem jungen Klaus
Stachen sie die Augen aus
Spielten mit ihm Blindekuh,
ja, was sagt man denn dazu?

Die Knechte tot man alle fand,
zerhackt, gevierteilt und verbrannt
auch mit Pfeilen noch geschossen
und mit siedend Öl begossen,
verbrannt, erhängt, ersäuft, gepfählt,
auf tausend Arten wohl gequält.

Knietief im Burghof steht das Blut
Von der Hunnen grausam Wut.
„Ja, so grausam sind die Hunnen,
welche keine Gnade kunnen“,
spricht der Ritter Knunibert
stützt sich im Burghof auf sein Schwert.

„Indes, das eine will ich nennen,
es hätte schlimmer kommen können.
Wenn sie auch noch plünderten Weinkeller und Speisekammer,
ja, das wäre größter Jammer,
doch das ist uns erspart geblieben
weil eine Heerschar sie gerade noch vertrieben.“

Und er biß in einen Schinken,
tat Wein aus seinem Humpen trinken
und sah dann in tiefer Ruh
auf dem Brunnenrand sitzend dem Sonnenuntergang zu.
Im Burghof plätscherte das Blut,
dem Ritter schmeckt es trotzdem gut

Er schneidet mit dem Schwert vom Schinken
Spricht ein Gebet, tut auf das Andenken der Toten trinken
weil er als Edelmann und Christ
von edelem Geblüte ist,
nicht roh und grausam wie die Hunnen,
welche keine Gnade kunnen.

Dämliches Dämonenpack

Adam Riese kam in die Hölle
und erhielt dort als Mathepauker eine Stelle
wo er als solcher alsodann
die Teufel Rechnen, Algebra, Geometrie und Logarithmen lehren kann.
Doch leider, blöd sind die Dämonen
welche in der Hölle wohnen.

Riese rief: "Ihr seid derart scheußlich dumm,
dass man sich fragen muß warum
euch Angst und auch Verehrung ist gegönnt
wo ihr doch allesamt nicht rechnen könnt?
Geometrie, höhere Mathematik und Algebra
versuch ich euch zu machen klar.

Doch dies vollkommen unmöglich ist
ihr seid zu blöd zu jeder Frist.
- He, du dort drüben, Dämon Baal,
falsch ist von dir doch jede Zahl.
Selbst Luzifer ist noch zu dumm
Dezimalzahlen zu rechnen in Brüche um.

Und Lucifuge, Astarte, Belias,
sind im Kopfrechnen kein As.
Sie rechnen sechs mal sechs ist sechsundvierzig
da muß an den Kopf ich greifen mich!
Dämonen heißt ihr jederzeit
und Dämon kommt von Dämlichkeit!

Satanas mit den langen Hörnern drüben,
hast als Ergebnis immer 666 geschrieben.
Was heißt hier, das ist die Zahl vom Tier?
Zwei und zwei gibt noch immer vier.
- Ach, mög euch doch der Himmel holen,
ihr könnt mir alle bleiben gestohlen!

Hätte ich meine Schüler nicht so schikaniert und rangenommen,
wäre nicht in die Hölle ich gekommen.
Das ist die größte Strafe bei der Geschichte,
dass solche Dummköpfe ich unterrichte
von denen keiner rechnen kann.
Was fängt man bloß mit solchen an?

Kruzifix und Weihwasser sind an euch verloren,
euch dunstet die Dummheit schweflig aus den Ohren!
Kein Wunder, dass hier allerorten,
nur Chaos, Dreck und Durcheinander ist geworden.
Grauen und Wahnsinn herrschen dann
wenn einer absolut nicht rechnen kann.

Ach, wäre ich doch bloß im Himmel,
braucht nicht zu sehen diese Lümmel
und könnte aus der hohen Sphäre sehen
wie mathematisch ganz exakt die Planeten ihre Bahnen drehen
und durch die Naturgesetze, genau auskuliert,
das Universum wird regiert."

Adam Riese solche Sprüche macht,
bis er dann plötzlich aufgewacht
fand sich in seinem Schlafensraum
und merkte: Es war nur ein Traum.
Dass er nicht den höllischen Regionen
wo die zum Rechnen zu blöden Dämonen wohnen.

Da sprach er dann: "Ich hab's mir schon gedacht,
dass dort keiner rechnen kann, das hat die Hölle zur Hölle gemacht."

Dämonensex

Dann war da noch der Dämon Baal
der trieb am liebsten es anal
worauf ihn ohne Federlesen
die Hex' befriedigt mit dem Besen.

Mit Lucifuge Rofocale
ward der Geschlechtsverkehr zur Quale
alldieweil spiralig war und glüht
des Höllenfürsten Fürstenglied.

Er schraubte sich damit hinein
und das verursachte die Pein.
Der Dämon Buer schaute blöd
weil ihm schon hunderttausend Jahre keiner steht

das half ihm nicht Magie noch Zauber
sein Penis blieb ein völlig tauber.
Ganz anders war's mit Dracula
der Stammgast in einem Geisterbordelle war

doch niemals durfte einer wissen
dass er dort einen Ghul tat küssen
der Detlev hieß und nicht nur Ghul
sondern dazu war auch noch schwul.

Auch hat der Dämon Marchocias
am Sex mitunter nicht viel Spaß.
Denn er sah aus wie ein Drachenwurm
und fand nur Anakondas für seinen Liebesdrang und -sturm

wovon dann manche, wenn sie zornig
ganz arg gequetscht den Marchocias, hornig
dass ihm die Flügel ganz verbogen
und wenn er Fliegen wollt stürzt und ist die Fress geflogen.

Der Zombie Arnulf-Dieterich
der war beim Sex ein Wüterich
wobei sich vor ihm jede grault
weil sein Glied verschimmelt und verfault.

Und die Werwölfin Josefine
zeigte lange eine mürrisch Miene
weil sie nicht zum Orgasmus kam
bis dass sie sich einen Nashornbullen nahm.

Mit den Dämonen Theutus, Asmodi, Incubus,
gab's in der Hölle selbst Verdruß
sie wollten immer nur das eine
und waren zudem große Schweine.

Sogar des Teufels Großmutter
nahmen die drei Gesellen her
worauf dann diese schwanger war
und eine Drachenschar gebar.

Die Hexe Paula-Kunigunde
hat stets die Schnapsflasche am Munde
und ist besoffen so geflogen
dass man ihr den Besenführerschein entzogen.